Beim glanzlosen Sieg gegen UD Levante (2:0) im ersten Heimspiel unter Álvaro Arbeloa hatten die Anhänger ihren Frust herausgelassen. Sie pfiffen ihre Stars aus, nachdem diese sich zuvor im Pokal bei einem Zweitligisten blamiert hatten. Neben Jude Bellingham bekam vor allem Vinicius (25) die Wut zu spüren. Ihm war unter anderem ein schwieriges Verhältnis zum entlassenen Xabi Alonso nachgesagt worden.
Vinicius sei "ein Mensch. Es ist verständlich, dass einen das mitnimmt", sagte Mbappé über die Pfiffe: "Wir müssen ihn besser schützen, ich eingeschlossen, damit er nicht allein ist. Bei Real Madrid wird er nie allein sein. Der ganze Verein steht hinter ihm." Mit Spannung wird erwartet, wie die Fans Real am Dienstag (21.00 Uhr/DAZN) in der Champions League gegen die AS Monaco im Bernabéu begrüßen.
Mbappé zeigte bei aller Kritik auch Verständnis für den Frust der Anhänger. "Bevor ich Fußballer wurde, war ich ein junger Mann, und wenn ich auf der Tribüne saß und unzufrieden war, habe ich gebuht", berichtete der Franzose. Dies sei für sie "die einzige Möglichkeit", ihren Unmut zu äußern. Ihm habe jedoch "nicht gefallen, dass manche Spieler mehr ausgebuht wurden als andere".
