"Letztendlich ist es eine Entscheidung, die der Trainer treffen muss. Ich fühle mich gut und bereit. Ich versuche, mich so schnell wie möglich zu integrieren. Und wenn der Trainer es für angebracht hält, dann werde ich zu 100 Prozent bereit sein", so ter Stegen. Er wolle "Kontinuität, das ist jetzt mein Ziel".
Die Chance zum Debüt gibt es am Montag (21 Uhr/DAZN) im Ligaspiel gegen den FC Getafe, bislang war der Argentinier Paulo Gazzaniga Stammtorhüter des Tabellenzehnten.
Er sei auch von seinen Konkurrenten auf der Torwartposition "sehr gut" empfangen worden, betonte ter Stegen: "Ich weiß, dass es für sie eine schwierige Situation ist. Ich habe größten Respekt vor dem, was Gazzaniga in den letzten Jahren geleistet hat, aber ich habe meine persönlichen Ziele, die ich erreichen möchte."
Match-Center: FC Girona vs. FC Getafe
Abstiegskampf statt Titeljagd
Dass es nun eher gegen den Abstieg statt um Titel spiele, sei er aus seiner fußballerischen Anfangszeit bei Borussia Mönchengladbach noch gewohnt. "Wir hatten damals eine viel schwierigere Situation", erzählte er. Danach habe er mit dem FC Barcelona zwar um Trophäen gespielt. "Aber die Anforderungen sind dieselben. Man muss zu 100 Prozent da sein und sich auf jedes Spiel vorbereiten, so wie ich es bisher getan habe. Am Ende muss man punkten."
Am Mittwoch hatte sich ter Stegen nach elf Jahren in Barcelona emotional von seinen Teamkollegen und dem Staff verabschiedet. "Der Abschied war sehr schwer, es fällt mir immer noch schwer, darüber zu sprechen. Die Umkleidekabine von Barcelona ist spektakulär", so der Keeper.
Nun spielt er zur Wahrung seines WM-Traums aber erstmal ein halbes Jahr auf Leihbasis für Girona. "Ich wollte dieses Projekt. Mir hat sehr gut gefallen, was ich gehört habe", betonte ter Stegen.
