Sevilla kämpft derzeit als Tabellen-17. um den Klassenerhalt, Anhänger des andalusischen Vereins hatten nach dem 0:1 beim Schlusslicht Real Oviedo ihrem Frust am Wochenende freien Lauf gelassen. Die Fans, die von Polizisten eingekesselt wurden, um Ausschreitungen zu verhindern, beschimpften ihre Spieler heftig, es gab auch Morddrohungen.
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Laut Liga sei es "besorgniserregend zu beobachten, wie bestimmte Verhaltensweisen in unzumutbarer Weise die Grenzen legitimer Kritik und sportlicher Proteste überschreiten". So hätten "Drohungen, schwere Beleidigungen, Todeswünsche, persönliche Angriffe und jede Form von Belästigung oder Einschüchterung" weder im Sport noch in einer demokratischen Gesellschaft Platz.
Nicht der erste Vorfall in Sevilla
Solche Ereignisse würden "ein entschlossenes Vorgehen" erfordern, hieß es in dem Statement. Die "schwerwiegenden Vorfälle" rund um die Niederlage von Sevilla sowie weitere Vorkommnisse, von denen man Kenntnis erlangt habe, werde die Liga anzeigen. Man werde "die entsprechenden rechtlichen Schritte bei den zuständigen Gerichten einleiten und mit den Behörden sowie den Sicherheitskräften zusammenarbeiten, um die Verantwortlichen zu identifizieren".
Bereits im vergangenen Jahr war es in Sevilla zu einem ähnlichen Zwischenfall gekommen. Wütende Fans hatten dabei versucht, gewaltsam in das Trainingszentrum des Vereins einzudringen.
