Tzolis und Tresoldi überragen: Club Brügge feiert 20. Meisterschaft in Belgien

Die Spieler von Club Brugge feiern den Gewinn der Jupiler Pro League zum 20. Mal.
Die Spieler von Club Brugge feiern den Gewinn der Jupiler Pro League zum 20. Mal.BRUNO FAHY / BELGA / AFP

Mit einem 2:2-Unentschieden bei KV Mechelen hat sich der Club Brügge am Donnerstagabend vorzeitig den 20. belgischen Meistertitel seiner Vereinsgeschichte gesichert – es ist bereits der fünfte Triumph in den vergangenen sieben Jahren.

Die Flamen profitierten dabei von einem Ausrutscher ihres schärfsten Verfolgers und amtierenden Meisters Union Saint-Gilloise. Da die Brüsseler in Gent nicht über ein 0:0 hinauskamen, behauptete Brügge vor dem letzten Play-off-Spieltag einen uneinholbaren Vorsprung von vier Punkten. Mit dem Titelgewinn bucht der Klub zudem direkt das Ticket für die lukrative Gruppenphase der Champions League.

Dort ist Brügge Stammgast: Nach dem Achtelfinal-Einzug im Jahr 2025 reichte es in dieser Europapokal-Saison für die K.-o.-Runden-Play-offs, in denen man dem späteren Halbfinalisten Atlético Madrid unterlag.

Tzolis und Tresoldi zerschießen die Liga

Ein Selbstläufer war die Saison für die Blau-Schwarzen allerdings nicht. Nach der Entlassung von Trainer Nicky Hayen am 8. Dezember übernahm der Kroate Ivan Leko das Ruder, der zuvor von KAA Gent abgeworben worden war.

Der Schlüssel zum Erfolg lag letztlich in der Offensive: Brügge stellte sowohl in der regulären Saison (59 Tore) als auch in den Play-offs (27 Treffer) den gefährlichsten Angriff der Liga. Maßgeblichen Anteil daran hatte das treffsichere Sturm-Duo aus dem Griechen Christos Tzolis und dem Deutschen Nicolo Tresoldi, die die Torschützenliste der Liga mit jeweils 16 Saisontoren anführten.