FA Cup: Newcastle trotz verschossenem Woltemade-Elfmeter weiter – Man City zweistellig

Thiaw, Woltemade und Gordon jubeln nach dem Sieg im Elfmeterschießen.
Thiaw, Woltemade und Gordon jubeln nach dem Sieg im Elfmeterschießen.Owen Humphreys / PA Images / Profimedia

Beinahe wäre für Fußball-Nationalspieler Nick Woltemade der traditionsreiche FA Cup schon nach einem Spiel beendet gewesen - auch weil er einen Elfmeter verschoss. Mit Newcastle United drohte dem Ex-Stuttgarter in der dritten Runde des englischen Pokalwettbewerbs gegen den AFC Bournemouth das Aus, ehe sich die Magpies mit einem Last-Minute-Tor in die Verlängerung retteten.

Im Elfmeterschießen schoss zwar Woltemade den Ball an die Latte, dennoch setzten sich die Gastgeber am Ende mit 7:6 durch. Der Ex-Schalker Malick Thiaw traf, Torhüter Aaron Ramsdale parierte den letzten Schuss von Bafodé Diakité. Nach 120 Minuten hatte es 3:3 (2:2, 0:0) gestanden.

Zum Match-Center: Newcastle United vs. AFC Bournemouth

Newcastle war durch Harvey Barnes – nach sehenswerter Vorarbeit von Woltemade – in Führung gegangen (50.). Doch Alex Scott (62.) und David Brooks (68.) drehten mit einem Doppelschlag das Duell der Premier-League-Klubs zugunsten der Gäste. In der Nachspielzeit erzwang Anthony Gordon mit einem verwandelten Foulelfmeter (90.+5) die Verlängerung. Barnes erzielte kurz vor Schluss das 3:2 (118.), aber Marcus Tavernier glich noch aus (120.+2).

Premier-League-Klubs ohne Blöße

Keine Probleme hatte dagegen der letztjährige Finalist Manchester City. Beim 10:1 (4:0)-Kantersieg gegen den Drittligisten Exeter City war Rico Lewis der einzige Doppeltorschütze der Skyblues, die zudem von zwei Eigentoren des Gegners in der ersten Halbzeit profitierten.

Auch die Premier-League-Klubs FC Fulham (3:1 gegen den FC Middlesbrough), FC Burnley (5:1 gegen den FC Millwall) und FC Brentford (2:0 bei Sheffield Wednesday) setzten sich am Nachmittag gegen unterklassige Klubs durch.