Trotz zahlreicher Chancen hatte der VfB Stuttgart in Rom die dritte Niederlage der laufenden Europapokal-Saison kassiert – und muss nun höchstwahrscheinlich den Umweg über die Play-offs nehmen.
Zum Abschluss der Ligaphase am kommenden Donnerstag (21 Uhr) brauchen die Stuttgarter – aktuell haben sie als Tabellen-13. zwölf Punkte auf dem Konto – neben einem eigenen Sieg im Heimspiel gegen die Young Boys Bern auch die Patzer mehrerer Konkurrenten. Nur dann kommt man doch noch unter die Top acht und somit direkt ins Achtelfinale.
Er sei "enttäuscht, genervt, traurig", sagte Nationalspieler Jamie Leweling: "Wir hätten hier gewinnen können." Gerade in der zweiten Halbzeit hatte der VfB beste Chancen zum Ausgleich leichtfertig vergeben, unter anderem scheiterten Deniz Undav (58.) und Ermedin Demirovic (79.) völlig freistehend. So besiegelte Niccolo Pisilli (40., 90.+3) mit einem Doppelpack die Niederlage.
Hoeneß beruhigt die Gemüter
"Das wird eine kurze Nacht für uns alle, aber dann werden wir es auch abstreifen", sagte Hoeneß, der abseits der mangelnden Effizienz viel Lob für seine Mannschaft übrig hatte. "Die Jungs können stolz sein", betonte der 43-Jährige: "Wir haben hier in einer anspruchsvollen Atmosphäre gegen einen guten Gegner ein ordentliches Spiel gemacht."

Grundsätzlich, so Hoeneß, könne man "auf dieser Leistung aufbauen, aber im weiteren Verlauf dieses Wettbewerbs musste du vorne ein bisschen effizienter werden."
