Der algerische Mittelfeldspieler stand kurz vor einem Wechsel zum saudischen Spitzenklub Al Ittihad. Im Raum stand eine rekordverdächtige Ablösesumme von 42,5 Millionen Euro für den wechselwilligen Profi. Doch am Deadline Day legte Feyenoord sein Veto ein – nachdem der Klub vergeblich eine Bankgarantie gefordert hatte.
Gegenüber ESPN bezog Generaldirektor Robert Eenhoorn nun Stellung: "Beim ersten Angebot sollte die erste Rate lediglich zehn Prozent der Gesamtsumme betragen. Das hat uns sofort alarmiert. Wir haben deshalb eine Bankgarantie verlangt, die jedoch nie eingegangen ist. Für mich war dieses Angebot daher zu keinem Zeitpunkt wirklich ernst gemeint."
Saudi-arabischen Medienberichten zufolge hielt Al Ittihad die geforderte Absicherung für "unmöglich", da der Klub mit seinem Gebot finanziell bereits an die absolute Schmerzgrenze gegangen sei.
"Wenn Rembrandt und Van Gogh an der Wand hängen…"
Neben Hadj Moussa stand auch Nachwuchstalent Givairo Read vor dem Abschied. Der Rechtsverteidiger war beim AS Rom im Gespräch, doch Feyenoord wollte den Youngster unbedingt halten.
"Wir waren überzeugt, dass Read noch viel Entwicklungspotenzial hat und mehr Spielpraxis braucht. Inzwischen zeigt sich, wie wichtig er als Schlüsselspieler für uns ist, er steht wieder voll im Rampenlicht. Letztlich gab es mit den interessierten Klubs einfach keine Einigung", erklärte Eenhoorn weiter.

Mit einem Schmunzeln fügte er hinzu: "Wenn man einen Rembrandt und einen Van Gogh an der eigenen Wand hängen hat und sie nicht verkauft, hängen sie eben weiterhin da. Ihr Marktwert spricht für sich. Daraus muss man kein Drama machen."
Der Verbleib beider Akteure zahlt sich für die Rotterdamer aus: Hadj Moussa und Read glänzen als Leistungsträger und haben maßgeblichen Anteil daran, dass Feyenoord aktuell an der Spitze der Eredivisie steht. Hadj Moussa steuerte bereits fünf Tore und eine Vorlage bei, während Read in neun Einsätzen starke fünf Treffer vorbereitete.
