DFB-Pokal der Frauen: Bayern und Wolfsburg im Halbfinale - Underdog Sand raus

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Svenja Huths Tor aus der 35. Minute reichte den Wölfinnen zum Einzug ins Halbfinale
Svenja Huths Tor aus der 35. Minute reichte den Wölfinnen zum Einzug ins HalbfinaleČTK / imago sportfotodienst / Ines Hähnel

Das Traum-Finale winkt: Rekordpokalsieger VfL Wolfsburg und Titelverteidiger Bayern München sind souverän ins Halbfinale des DFB-Pokals der Frauen marschiert. Der VfL setzte sich im Viertelfinal-Topspiel gegen Eintracht Frankfurt mit 1:0 (1:0) durch, die Bayern siegten vor 12.638 Fans im Volksparkstadion beim Hamburger SV 3:0 (1:0). Wie die Auslosung am Mittwochabend ergab, gehen sich die beiden Top-Teams im Halbfinale (4. und 6. April) aus dem Weg.

Nach einer holprigen Anfangsphase mit klaren SGE-Vorteilen traf Kapitänin Svenja Huth (35.) für Wolfsburg. Erst am Vortag hatte die 35-Jährige ihren auslaufenden Vertrag bis 2027 verlängert. Der elfmalige Titelträger, der im Vorjahr das Endspiel in Köln verpasst hatte, kontrollierte die Partie im zweiten Durchgang weitgehend.

Zum Match-Center: Wolfsburg vs. Frankfurt

Angesichts des immensen Bayern-Vorsprungs von schon 14 Punkten in der Bundesliga sprach Wolfsburgs scheidender Sportdirektor Ralf Kellermann vor Anpfiff gegen den Tabellendritten Frankfurt bei Sky von der "einzig realistischen Titelchance" für den VfL: "Wir wollen natürlich ins Pokalfinale."

Bayern souverän in Hamburg

Die Bayern erwischten in Hamburg einen Traumstart. Nach einem Vorstoß von Giulia Gwinn nutzte Edna Imade einen Abstimmungsfehler in der HSV-Defensive und köpfte aus kurzer Distanz zur Führung ein (6.). 

Zum Match-Center: Hamburg vs. Bayern

Trainer José Barcala, der auf Nationalspielerin Klara Bühl verzichten musste, hatte im Vorfeld vor einem "schwierigen Pokalspiel" gewarnt. Seine Prognose bestätigte sich mit fortschreitender Spieldauer. Es half eine schöne Kombination, die Franziska Kett vollendete (66.). Natalia Padilla-Bidas setzte den Schlusspunkt (88.).

Bayern steht souverän im Halbfinale
Bayern steht souverän im HalbfinaleFlashscore

Nächste Sand-Überraschung bleibt aus

Wolfsburg muss nun nach Jena. Das Bundesliga-Schlusslicht hatte zuvor dem Underdog SC Sand die nächste Überraschung vermiest. Nach dem 3:2 über den 1. FC Köln im Achtelfinale verlor der letzte verbliebene Zweitligist bei Carl Zeiss Jena 1:4 (1:1) (1:1).

Großen Jubel gab es derweil im Ruhrgebiet. Die abstiegsbedrohte SGS Essen besiegte den Vorjahresfinalisten Werder Bremen 1:0 (1:0) und trifft nun auf Bayern.