Conference League: Gosens und Florenz zittern lange – Fink mit Samsunspor souverän

Gosens (r.) spielte über die gesamte Distanz
Gosens (r.) spielte über die gesamte DistanzMarco Bucco/La Presse / Zuma Press / Profimedia

Mit Robin Gosens in der Startelf hat die AC Florenz in der Conference League eine Blamage in der Verlängerung gerade noch abgewendet. Der italienische Erstligist verspielte gegen Jagiellonia Białystok beim 2:4 (0:3, 0:2) in der regulären Spielzeit den 3:0-Vorsprung aus dem Hinspiel, rettete sich aber durch zwei späte Tore ins Achtelfinale. Der 24-malige deutsche Nationalspieler Gosens stand 120 Minuten auf dem Platz.

In der Liga kämpft Florenz gegen den Abstieg, im Pokal verlor der Traditionsverein im Achtelfinale. In der Conference League hatte die Fiorentina 2023 und 2024 jeweils das Finale erreicht - und darf auch in diesem Jahr weiter auf das Endspiel in Leipzig (27. Mai) hoffen.

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Beinahe hätte es aber den nächsten Rückschlag in einer weitgehend verkorksten Saison gegeben. Der 19 Jahre alte Bartosz Mazurek vom Spitzenreiter der polnischen Liga egalisierte mit einem Dreierpack (23./45.+3/49.) das Hinspiel-Ergebnis. Nicolo Fagioli (107.) und ein Eigentor von Taras Romanczuk (114.) beruhigten die Tifosi.

Samsunspor im Achtelfinale

Jesus Imaz (118.) brachte noch einmal Spannung in die Partie, die wenig später mit der Gelb-Roten Karte für Białystoks Bernardo Vital (120.) und dem glücklichen Weiterkommen der Gastgeber endete.

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Eine Runde weiter ist auch Trainer Thorsten Fink mit Samsunspor. Nach dem 1:0 im Hinspiel ließen die Türken KF Shkendija aus Nordmazedonien beim 4:0 (0:0) keine Chance. Fink, früher Trainer beim Hamburger SV, ist erst seit wenigen Tagen für den Klub von der Schwarzmeerküste verantwortlich. Er folgte auf den entlassenen Thomas Reis.