Sportlich: Messi verpasst Chance auf Titel Nummer 47
In der Saudi Pro League kann Cristiano Ronaldo seinem Team derzeit nicht auf dem Feld helfen. Am vergangenen Wochenende schaute CR7 weiterhin verletzt zu, wie sein Team Al-Nassr zu einem souveränen Auswärtssieg gegen Al-Khaleej in Dammam kam. Während die Defensive von Al-Nassr unter Trainer Jorge Jesus derzeit Rekorde für die Ewigkeit aufstellt – seit Mitte Januar gab es nur ein Gegentor –, trifft nun auch die Ronaldo-lose Offensive gleich fünfmal.
Der Portugiese selbst werkelt weiter an der magischen 1000-Tore-Marke (aktuell steht er bei 962 Toren). Seine Wichtigkeit für das Team ist ungebrochen; er ist nicht mehr nur der Abschlussspieler, sondern der emotionale Leader in einem Team, das Al-Hilal im Titelrennen dicht auf den Fersen bleibt.
Für Lionel Messi und Inter Miami verlief die letzte Woche hingegen eher zäh. Im Auswärtsspiel gegen Charlotte FC am Samstag bekam der Argentinier eine Verschnaufpause, doch das neue System unter Coach Javier Mascherano – ein extrem hohes Pressing – scheint den alternden Kader physisch zu fordern: Miami quälte sich zu einem torlosen Unentschieden.
Heute Abend (0 Uhr/Sportdigital1+) steht das entscheidende Rückspiel im Achtelfinale des CONCACAF Champions Cup gegen Nashville SC an. Messi weiß, dass er liefern muss, denn der Champions Cup ist das große Ziel, bevor im April das neue Stadion "Miami Freedom Park" eröffnet wird. Auf Titel Nummer 47 muss Messi unterdessen noch etwas warten, denn die geplante Finalissima zwischen Europameister und Copa-America-Sieger wurde aufgrund der Spannungen im Nahen Osten abgesagt.

Aufgrund der fehlenden Einsätze ist das GOAT-o-Meter dieser Woche ausgeglichen!
Boulevard: Ronaldos Youtube-Kanal sorgt für Rekorde
Abseits des Rasens dominiert Cristiano Ronaldo weiterhin die digitale Welt. In der vergangenen Woche sorgten Berichte über seinen YouTube-Kanal "UR Cristiano" für Wirbel, der mittlerweile die Marke von 150 Millionen Abonnenten ins Visier nimmt. Gerüchten zufolge plant er eine vierteilige Dokumentationsreihe über seinen Weg zur 1000-Tore-Marke, die exklusiv über seine eigenen Kanäle gestreamt werden soll.
Zudem postete er kürzlich ein Bild aus seinem privaten Regenerationszentrum in Riad, das Fans weltweit über seine "unmenschliche" Disziplin im Alter von 41 Jahren staunen ließ.
Lionel Messi hingegen gibt sich gewohnt familiär und fokussiert. In Miami wurde er diese Woche beim Besuch der Baustelle des Miami Freedom Park gesichtet, wo er symbolisch einen Stein für die neue Akademie legte. In einem kurzen Statement gegenüber US-Medien lobte er die Entwicklung des Fußballs in den Staaten, hielt sich aber bei Fragen zu seiner Zukunft nach der WM 2026 bedeckt.
Besonders süß: Ein Video seiner Söhne beim Training in der Miami-Akademie ging viral, in dem Mateo Messi einen Distanzschuss fast so präzise wie sein Vater verwandelte – die "La Pulga"-Nachfolge scheint gesichert.
Interessant war auch ein Kommentar von Arsenal-Legende Alan Smith, der diese Woche für Schlagzeilen sorgte: Er bezeichnete Messis Argentinien als den Top-Favoriten für die kommende WM, während er Ronaldos Portugal eher Außenseiterchancen einräumte. Ronaldo reagierte darauf indirekt mit einem kryptischen Social-Media-Post über "Respekt und Arbeit", was die ewige Debatte um die Wertschätzung der beiden Superstars in Europa erneut befeuerte.
Ausblick: Welche Rolle hat CR7 bei der WM 2026?
Die kommenden Tage stehen ganz im Zeichen der Vorbereitung auf die heiße Saisonphase. Für Messi geht die Reise nach dem CONCACAF Champions Cup am 22. März weiter nach New York, wo das prestigeträchtige Duell gegen NYCFC im Yankee Stadium ansteht. Das Spiel gilt als Generalprobe für die Eröffnung des eigenen Stadions im April, bei dem Hollywood-Größen und Sport-Legenden erwartet werden.
Privat steht bei den Messis wohl ein entspanntes Wochenende in den Florida Keys an, bevor es zur argentinischen Nationalmannschaft geht.
Ronaldo hingegen blickt auf die Länderspielpause. In Portugal wartet man gespannt, ob Nationaltrainer Roberto Martínez ihn für die anstehenden Testspiele als unumstrittene Spitze nominiert oder ob er eher als Edeljoker für die großen Momente eingeplant wird.
In Riad bereitet man derweil alles für das Heimspiel gegen Al-Najma am 3. April vor, bei dem eine riesige Choreo zu Ehren seines 20-jährigen Jubiläums in Nationalteams geplant sein soll.
