"Fußball ist manchmal hart. Den muss ich natürlich irgendwie klären, scheißegal wie", sagte Kobel. Doch statt den Ball auf die Tribüne oder in den Nachthimmel zu hauen, spielte der Schweizer den Ball in die Füße von Bergamos Mario Pasalic, nach dessen Flanke traf BVB-Verteidiger Ramy Bensebaini Nikola Krstovic mit dem Fuß am Kopf, Lazar Samardzic verwandelte den fälligen Foulelfmeter (90.+8), direkt danach war Schluss - und das 2:0-Polster aus dem Hinspiel dahin.
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Kovac und Can nehmen Kobel in Schutz
Er mache Kobel "definitiv keinen Vorwurf", sagte Kapitän Emre Can: "Wie oft der uns in dieser Saison gerettet hat. Das tut mir leid für den Jungen." Und auch Trainer Niko Kovac wollte keine Schuldzuweisungen machen, auch wenn das letzte Tor "natürlich nicht passieren" dürfe.
Insgesamt habe seine Mannschaft aber zu viele Fehler gemacht. "In der Champions League werden diese Fehler bestraft. Deshalb sind wir enttäuscht und extrem geknickt", so Kovac.
