Später Nackenschlag: Dortmund verliert gegen Inter Mailand

Später Nackenschlag: Dortmund verliert gegen Inter Mailand
Später Nackenschlag: Dortmund verliert gegen Inter MailandOpta by StatsPerform // REUTERS/Leon Kuegeler

In einer lange ausgeglichen Partie musste Borussia Dortmund einen späten Gegentreffer hinnehmen und kam am 8. Spieltag der Champions League gegen Inter Mailand nicht über ein 0:2 (0:0) hinaus. Federico Dimarco (81.) traf mit einem traumhaften Freistoß ins schwarz-gelbe Herz, Andy Diouf (90.+4) setzte den Schlusspunkt.

Ausgerechnet in dem wichtigen Spiel hatte Dortmund Personalsorgen in der Defensive. Waldemar Anton fehlte kurzfristig wegen eines Infekts, Niklas Süle (Rücken), Marcel Sabitzer (Wade) und Daniel Svensson (Rotsperre) standen ebenfalls nicht zur Verfügung – und so durfte der 20 Jahre alte Italiener Filippo Mané sein Startelfdebüt in der Königsklasse geben.

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Statistiken: Dortmund vs. Inter
Statistiken: Dortmund vs. InterOpta by StatsPerform

Inter nutzt Unsicherheiten nicht aus

Mané wirkte wie auch Kapitän Emre Can anfangs nicht sicher, die Italiener griffen vornehmlich über die linke Seite an und fanden immer wieder Lücken. Dimarco (14.) schoss in Gregor Kobels Arme, und der deutsche Nationalspieler Yann Aurel Bisseck (16.) hatte plötzlich so viel Platz, dass er mit seinen Freiheiten nichts anzufangen wusste. Kurz zuvor hätte Serhou Guirassy (11.) den BVB in Führung bringen müssen, doch beim Schussversuch rutschte er freistehend weg.

Ansonsten tat sich Dortmund schwer, Chancen herauszuspielen. Auch Inter kam nur selten gefährlich vor das Tor, meist spielte sich das Geschehen im Mittelfeldzentrum ab. Erst kurz vor der Pause sorgte Ange-Yoan Bonny (42.) nochmals für einen Ansatz von Torgefahr, Kobel hielt den Kopfball sicher.

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Der BVB kam entschlossen aus der Pause und wollte die Lethargie der ersten 45 Minuten ablegen. Doch bei allem Bemühen fehlte immer wieder die Präzision.

BVB-Wechsel verpuffen

Ohne große Höhepunkte verstrich die Zeit, auch die Mailänder taten lange wenig fürs Spiel und gingen erst spät ins Risiko. Dennoch musste Ramy Bensebaini urplötzlich in höchster Not gegen Pio Esposito (63.) retten.

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Trainer Niko Kovac versuchte, mit der Einwechslung von Karim Adeyemi für den erneut glücklosen Guirassy für mehr Tempo zu sorgen. Fábio Silva rückte ins Sturmzentrum, Adeyemi auf den Flügel. Der Nationalspieler vergab direkt eine gute Möglichkeit gegen Yann Sommer (71.). Dann traf Inter.