United reist am Mittwochabend nach St. James' Park, um gegen Newcastle United anzutreten. Carrick möchte mit einem Erfolg seine Chancen auf den Posten des Cheftrainers erhöhen und einen entscheidenen Schritt Richtung Qualifikation für die Champions League gehen.
Die Red Devils haben seit Oktober 2020 nicht mehr im St. James' Park gewonnen und die letzten drei Auswärtsspiele dort allesamt verloren. Diese Negativserie soll in dieser Woche endlich enden.
Carrick konzentriert sich auf das Hier und Jetzt
Carrick sprach zunächst über Uniteds starke Form und die Möglichkeit, sich in dieser Saison für die Champions League zu qualifizieren – das große Ziel des Vereins, nachdem man aus beiden nationalen Pokalwettbewerben ausgeschieden ist.
"Fußball ist ein hartes Geschäft, um Ergebnisse zu erzielen. Ich lerne immer dazu, mache Dinge anders. Es gibt viele Faktoren, die Gruppe der Spieler", ordnet der ehemalige Spieler von Manchester United seine bisherigen Erfahrungen ein: "Es geht darum, im Moment zu leben, auf dem Boden zu bleiben und sich nicht zu sehr mitreißen zu lassen. Man muss das Selbstvertrauen nutzen. Wir sind hungrig auf mehr. Die Konstanz ist entscheidend."
Die Königsklasse bleibt das große Ziel des Traditionsvereins aus Manchester. "Wir schauen nicht zu weit voraus, was die Spiele angeht. Wir bleiben im Hier und Jetzt und konzentrieren uns auf unsere Aufgabe", der Weg bleibt ein langer ordnet der 44-Jährige den Saisonendspurt ein: "Ich war schon oft dort, es ist ein schwieriger Ort. Wir wissen, wo wir stehen. Das heißt aber nicht, dass wir über Eventualitäten sprechen können."

Arsenals Eckball-Taktik sorgt für Diskussionen
Standardsituationen stehen seit Monaten im Fokus, wobei Top-Trainer wie Arne Slot und Pep Guardiola ihre Meinung zu Arsenals Eckball-Varianten geäußert haben. Diese sind zwar sehr erfolgreich, werden aber von vielen Fans kritisiert.
"Meiner Meinung nach ist das zu weit gegangen, vor nicht allzu langer Zeit durfte man niemanden berühren. Das hat sich langsam eingeschlichen", Carrick meint, solche Taktiken würden dem Spiel schaden und das Gleichgewicht stören: "Wenn so viele Spieler im Strafraum stehen, machen es immer mehr Teams nach. Das Spiel wirkt dadurch unausgewogen. Im Moment muss man einfach mit dem umgehen, was einem begegnet."
