Die 34-Jährige – die im Sommer zu Borussia Dortmund wechselt – verpasst somit unter anderem das anstehende Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen OL Lyonnes am Dienstag (18:45 Uhr/Disney+).
Trainer Stephan Lerch bedauert den Ausfall. Die 34-Jährige sei "eine sehr wichtige Spielerin", sagte Lerch: "Gerade in solchen Spielen ist sie eine Anführerin, sie hat schon oft genug auf dieser Bühne gestanden." In diesen Partien nehme Popp eine noch größere Führungsrolle ein, "deshalb tut dieser Ausfall uns allen weh", sagte Lerch.

Dennoch sieht der VfL-Coach sein Team gut gerüstet für die Herausforderung. "Wir haben in dieser Saison schon gezeigt, dass wir es auch ohne Poppi richten und erfolgreich sein können", erklärte der 41-Jährige und verwies auf die Playoffs gegen Juventus Turin, als Popp das Rückspiel (2:0) aufgrund eines Infekts verpasst hatte.
Das Rückspiel steht bereits in der kommenden Woche am 2. April an, drei Tage später ist der VfL Wolfsburg zudem im Halbfinale des DFB-Pokals bei Carl Zeiss Jena gefordert.
Unglückliche Verletzung
Alexandra Popp hatte sich die Verletzung am vergangenen Samstag in der Partie bei der TSG Hoffenheim (1:0) ohne Gegnereinwirkung zugezogen. Die ehemalige DFB-Kapitänin war in der 17. Minute ausgewechselt worden und hatte humpelnd den Platz verlassen.
"Manchmal kommt es anders, als man es sich wünscht", schrieb Popp in ihrer Instagramstory und fügte hinzu: "Das ist kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Ziele setzen, ATTACKE."
Erst vor Kurzem hatte Popp nach 14 Jahren ihren Abschied vom VfL bekannt gegeben. Nach der Saison wird sich Popp dem BVB, der derzeit in der Regionalliga West um den Aufstieg in die 2. Bundesliga kämpft, anschließen.
Match-Center: Wolfsburg vs. Lyon
