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EXKLUSIV: Ex-PSG-Profi Van der Wiel über mentale Gesundheit – Was braucht Oranje?

Ex-PSG-Verteidiger Gregory van der Wiel hat sich dem Kampf für mentale Gesundheit gewidmet.
Ex-PSG-Verteidiger Gregory van der Wiel hat sich dem Kampf für mentale Gesundheit gewidmet.DPPI, DPPI Media / Alamy / Profimedia

Gregory van der Wiel erreichte mit Ajax Amsterdam, Paris Saint-Germain und der Elftal den Gipfel des europäischen Fußballs. Mit gerade einmal 22 Jahren stand er bereits im WM-Finale. Doch hinter den Pokalen und dem scheinbar perfekten Leben trug er eine stille Last. Nach seinem Karriereende kämpfte der ehemalige niederländische Nationalspieler mit schweren Panikattacken und einem tiefen Identitätsverlust.

Heute hat Van der Wiel die Maske abgelegt, die er 15 Jahre lang trug. Mit seinem Podcast "Pressure" setzt er sich aktiv für mentale Gesundheit ein. Im exklusiven Flashscore-Interview spricht er offen über das Tabuthema Depression im modernen Profifußball, seine jugendliche Sturheit bei einer Absage an den FC Bayern, gemeinsame Kabinenzeiten mit Zlatan Ibrahimović und seine neuen Projekte abseits des Rasens.

Nach deiner Karriere hast du dich intensiv dem Thema mentale Gesundheit gewidmet und deinen Podcast "Pressure" gestartet. Was gab den Ausschlag dazu und wie entstand die Idee?

Alles begann vor etwa sieben Jahren, als ich meine Schuhe an den Nagel hängte. Plötzlich traten Panikattacken und Angstzustände auf, mir ging es phasenweise sehr schlecht. Wenn du jeden Tag ohne feste Routine, ohne klares Ziel und ohne das nächste Spiel aufwachst, fällt es unglaublich schwer, einen neuen Lebensrhythmus zu finden. Ich glaube, in dieser Phase kamen all die Emotionen an die Oberfläche, die ich während meiner aktiven Karriere unterdrückt hatte.

Es folgten schmerzhafte Jahre, in denen ich mich selbst erst wiederfinden musste – um herauszufinden, wer Gregory van der Wiel ohne den Fußball überhaupt ist. Irgendwann dachte ich mir: Dieser harte Kampf darf nicht umsonst gewesen sein. Als ich begann, mich in den sozialen Medien dazu zu äußern, war die Resonanz riesig. Sogar etablierte Profis aus der Premier League und von Real Madrid schrieben mir: ‚Ich verstehe genau, was du durchmachst – mir geht es genauso.‘

Da wurde mir klar, wie immens wichtig dieses Thema ist. Ich wollte die Debatte auf eine größere Ebene heben. Was gäbe es da Besseres, als mich direkt mit Top-Athleten zu unterhalten und der Welt zu zeigen, wie sie wirklich mit extremem Druck umgehen?

Der Fußballkalender wird immer enger, Belastung und Kritik steigen kontinuierlich. Wie gehen Profis deiner Ansicht nach heute mit diesem Geschäft um?

Das ist individuell völlig unterschiedlich. Mir persönlich fiel es extrem schwer. Ich habe mich komplett eingeigelt, mich emotional betäubt und versucht, einfach gar nichts mehr zu fühlen – was im Rückblick natürlich der falsche Weg war. Ich hoffe sehr, dass heutige Spieler früher erkennen, wenn sie ins Straucheln geraten, und sich aktiv Hilfe suchen.

Oft herrscht noch das Missverständnis vor, mit einem sei etwas nicht in Ordnung, bloß weil man Hilfe einfordert. Dabei bewirkt schon ein einziges Gespräch mit einem Sportpsychologen oder einfach einer unvoreingenommenen Person enorme Erleichterung. Man muss ventilieren, über Wut und Enttäuschung sprechen. Ich habe das damals nicht getan.

Von außen wirkt es bei manchen Stars so, als liefe alles reibungslos, aber hinter der Fassade leiden viele zutiefst.

Man sieht es ihnen von außen schlicht nicht an – genau das macht die Situation so gefährlich.

Gregory van der Wiels Statistiken aus seinen letzten Spielzeiten.
Gregory van der Wiels Statistiken aus seinen letzten Spielzeiten.Flashscore

Du hast vor Kurzem erzählt, dass du 15 Jahre lang mit einer Art Maske gelebt hast und das Gefühl hattest zu ertrinken – ohne dass es jemand bemerkte. Warum sind mentale Probleme und Depressionen im Profifußball nach wie vor solch ein Tabu?

Im Fußballgeschäft werden klare Verhaltensweisen verlangt: Du hast zu funktionieren, pünktlich abzuliefern und Leistung zu bringen. Doch längst nicht jeder Mensch ist von Natur aus dafür geschaffen, diesen dauerhaften Druck auszuhalten. Wir alle fangen aus reiner Spielfreude auf der Straße an. Doch dann kommen Schritt für Schritt die Begleiterscheinungen hinzu: viel Geld, permanenter Mediendruck, die Erwartungshaltung der Fans.

Als Top-Profi verdienst du sehr gut und führst nach außen hin ein Traumleben. Entsprechend gilt es sofort als Schwäche, wenn man zugibt, dass man emotional nicht klarkommt. Genau an dieser Denkweise setze ich an. Ich möchte zeigen, dass man Mode, Tattoos und einen exklusiven Lebensstil lieben kann – und trotzdem im Inneren mit mentalen Problemen ringt.

Man muss nicht fehlerfrei sein, um cool zu wirken. Zugeben zu können, dass es einem schlecht geht, ist keine Schwäche. Erfreulicherweise findet hier langsam ein Umdenken statt.

Möchtest du mit deinem Engagement noch mehr Profis dazu ermutigen, ihr Schweigen zu brechen?

Zu 100 Prozent. Ich war nicht der beste Fußballer der Welt, aber meine Geschichte hat bereits vielen normalen Menschen geholfen. Ich bekomme Nachrichten von Leuten, die schreiben: ‚Ich hatte Angst, mich zu offenbaren. Aber weil du vorangegangen bist, traue ich mich jetzt auch.‘ Das bloße Aussprechen nimmt oft schon enorm viel Last von den Schultern. Wenn sich nun noch bekanntere Weltstars dazu bekennen würden, gäbe das zahllosen Menschen die Gewissheit: Es ist absolut in Ordnung, manchmal nicht zu funktionieren.

Genau das ist das Ziel meines Podcasts: Ich möchte große Persönlichkeiten dazu bewegen, über ihre tiefsten Krisen zu sprechen und aufzuzeigen, wie sie diese überwunden haben. Das besitzt eine unheimliche Strahlkraft.

Blicken wir auf deine aktive Laufbahn zurück: Bei Ajax Amsterdam gelang dir ein rasanter Aufstieg. Nach deiner Zeit beim Jugendklub HVV Haarlem – wie fühlte es sich an, beim Heimatverein dermaßen durchzustarten?

Es war ein absolut wahr gewordener Traum. Ich bin in Amsterdam aufgewachsen und habe jeden Tag auf den Straßen gekickt. Ajax war immer der Klub für mich. Mein einziges großes Ziel bestand darin, dort den Sprung zu den Profis zu schaffen. Als das klappte, ging ein Kindheitstraum in Erfüllung.

Wie war es für dich als junger Spieler, plötzlich mit echten Legenden in einer Kabine zu stehen?

Einfach verrückt. Wenn du als junger Kerl in die erste Mannschaft aufrückst, stehst du plötzlich neben Persönlichkeiten, die du bis dahin nur aus dem Fernsehen kanntest. Später bei PSG an der Seite noch größerer Weltstars zu spielen, war eine surreal schöne Erfahrung. Richtig greifen kann man das meist erst im Nachhinein, aber im Rückblick war es ein absolutes Privileg.

Du warst fester Bestandteil der Elftal, die 2010 das WM-Finale erreichte. Was war das Erfolgsgeheimnis dieser Mannschaft?

Die Teamchemie war herausragend, es passte einfach alles zusammen. Natürlich hatten wir fantastische Einzelspieler, aber entscheidender war die Ausgewogenheit im Kader. Eine Ansammlung von Superstars gewinnt nicht automatisch Titel – man braucht die richtige Balance, und die hatten wir.

Für ein vergleichsweise kleines Land wie die Niederlande war der Einzug ins Finale ein historischer Moment. Ich war damals gerade erst 22 Jahre alt. In diesem Alter jede einzelne Minute eines WM-Endspiels auf dem Platz zu stehen, übertrifft alles, wovon man als kleiner Junge träumt.

Van der Wiel beim Flankenversuch gegen Carles Puyol im WM-Finale 2010.
Van der Wiel beim Flankenversuch gegen Carles Puyol im WM-Finale 2010.ČTK / AP / Daniel Ochoa de Olza

Schmerzt die Finalniederlage gegen Spanien noch heute?

Nein, überhaupt nicht. Es war im ersten Moment natürlich extrem bitter. So dicht vor dem Ziel zu stehen – sich Weltmeister nennen zu dürfen, wäre großartig gewesen. Aber man muss neidlos anerkennen: Spanien stellte damals das bessere Team und dominierte diese Ära nach Belieben. Ich blicke ohne Groll darauf zurück.

Nach der Weltmeisterschaft stand ein Wechsel zum FC Bayern München im Raum. Warum kam der Transfer letztlich nicht zustande?

Persönlichen Kontakt zu Louis van Gaal hatte ich damals zwar nicht, aber ich wusste genau, dass Bayern mich schon vor dem Turnier unbedingt verpflichten wollte. Ich habe mich allerdings dagegen entschieden – aus Gründen, die rückblickend nicht sonderlich stichhaltig waren. Ich konnte mir schlichtweg nicht vorstellen, in Deutschland zu leben oder zu spielen, ohne mich überhaupt ernsthaft damit beschäftigt zu haben. Ich war einfach jung und stur.

Einem Weltklub wie Bayern München abzusagen, ist im Nachhinein natürlich eine Entscheidung, die man hinterfragen darf. Allerdings lag mir damals auch ein Angebot des FC Barcelona vor. Das war mein absoluter Traumverein und mein Idol Dani Alves spielte dort. Das Gefühl, so nah an einem Wechsel zu Barca zu stehen, stieg mir wohl etwas zu Kopf – ich dachte, mir läge die Welt zu Füßen. Also habe ich Bayern abgesagt.

In der Folgesaison bist du bei Ajax geblieben und hast unter Frank de Boer nach sieben titellosen Jahren wieder die Meisterschaft gefeiert. Wie hast du das entscheidende Match gegen Twente Enschede erlebt?

Dieses Finale gegen Twente war eines der besten Spiele meiner gesamten Karriere. Nur eine Woche zuvor hatten wir das Pokalfinale gegen sie verloren, und nun ging es am letzten Spieltag in einem direkten Duell um die Meisterschaft. Mehr Brisanz ging nicht.

Die Atmosphäre im Stadion war elektrisierend, die Anspannung greifbar. Dieses Spiel zu gewinnen, zwei Vorlagen beizusteuern und mit meinem Jugendverein nach sieben langen Jahren endlich wieder die Schale hochzuhalten – das fühlte sich fast zu schön an, um wahr zu sein. Es bleibt einer der bedeutsamsten Tage meines Lebens.

Bei der EURO 2012 schied die Niederlande trotz namhafter Besetzung bereits in der Gruppenphase aus. Wie kam es zu diesem Absturz?

Zwei Jahre zuvor lief noch alles wie am Schnürchen. Du reist als Mitfavorit zum Turnier, alle erwarten dich im Finale – und plötzlich läuft absolut gar nichts mehr. Um ehrlich zu sein, kann ich bis heute nicht genau erklären, was schiefgelaufen ist. Wir haben einfach alle drei Gruppenspiele verloren. Manchmal erwischst du schlichtweg ein Jahr, in dem überhaupt nichts zusammenpasst.

Wie unterscheidet sich die Zusammenarbeit mit Bert van Marwijk von der unter Louis van Gaal?

Der prägnanteste Unterschied liegt in der Strengführung: Van Gaal agiert um ein Vielfaches autoritärer als Van Marwijk. Ein solcher Führungsstil kann bei manchen Teams funktionieren, es hängt jedoch stark vom Spielertyp ab. Ich persönlich komme mit extremer Strenge nicht besonders gut zurecht. Ich rufe meine beste Leistung ab, wenn man mir Freiheit, Vertrauen und Rückhalt gewährt.

Bert van Marwijk hat mir das Gefühl gegeben, bedingungslos an mich zu glauben. Einem 22-Jährigen das Vertrauen zu schenken, im WM-Finale in der Startelf zu stehen, schweißt zusammen. Ich fühlte mich als sein Spieler. Zu Van Gaal konnte ich diese Ebene nie aufbauen. Ich hatte stets den Eindruck, er stehe mir eher skeptisch gegenüber. Das muss objektiv gar nicht der Fall gewesen sein, aber als Profi baut man sich im Kopf eben sein eigenes Narrativ zusammen. Unter ihm konnte ich mein Potenzial einfach nicht abrufen.

Im Sommer 2012 folgte dein Wechsel zu Paris Saint-Germain. Wie hast du den Schritt zu diesem aufstrebenden Klubs erlebt?

Bei Ajax wächst man mit einem enormen Erfolgsdruck auf, Gewinnen ist dort Pflicht. Paris spielte jedoch noch einmal in einer völlig anderen Liga. Ein neues Land, eine fremde Kultur und eine Kabine, in der anfangs niemand meine Sprache sprach. Auch taktisch musste ich mich komplett umstellen.

In den Niederlanden wird das klassische 4-3-3 gewissermaßen eingeimpft. In Paris ließ man plötzlich ein 4-4-2 spielen. Es hat seine Zeit gedauert, bis ich mich komplett akklimatisiert hatte. Als der Knoten jedoch platzte, war es traumhaft, für diesen Klub in einer so fantastischen Stadt zu spielen.

Marquinhos stand damals schon im Kader und ist heute eine Ikone des Vereins. Hättest du ihm eine solche Ära zugetraut?

Man kann im Fußball nie vorhersehen, wie lange ein Spieler bei einem Klub bleibt, aber seine Entwicklung ist schlichtweg beeindruckend. Er kam als blutjunger Kerl nach Paris und hat gierig von den etablierten Stars gelernt. Ihn heute als Kapitänsfigur zu sehen, wie er das Team verlässlich durch die Champions League führt, ist großartig. Es war mir eine Ehre, mit ihm auf dem Platz zu stehen.

Van der Wiel jubelt mit Zlatan Ibrahimovic über ein PSG-Tor.
Van der Wiel jubelt mit Zlatan Ibrahimovic über ein PSG-Tor.FRANCK FIFE / AFP / AFP / Profimedia

Mehr als ein Jahrzehnt nach deinem Abschied zählt PSG konstant zur absoluten Weltspitze. Was hat sich verändert, damit der Klub diesen finalen Schritt machen konnte?

Die Transformation ist gewaltig. Wir hatten damals schon ein hochkarätiges Team, und auch die Generationen nach mir um Neymar, Messi und Mbappé besaßen gigantische Qualität. Ich glaube allerdings, dass der Knoten zuletzt geplatzt ist, weil das Kollektiv heute wesentlich ausgewogener zusammengestellt ist.

Es stehen vielleicht ein paar schillernde Namen weniger im Kader, aber mannschaftliche Homogenität schlägt Einzelkönnen. Jeder akzeptiert seine Rolle, schließt Lücken für den Nebenmann, und mit dem aktuellen Trainer steht ein Strategieexperte an der Seitenlinie, der genau weiß, wie er das Maximum aus der Truppe herausholt.

Welche Erinnerungen hast du an deine Zwischenstation in Italien bei Cagliari Calcio?

Das war rückblickend leider ein Missverständnis. Sardinien ist zwar eine traumhafte Insel, aber sportlich lief es überhaupt nicht nach meinen Vorstellungen. Es war eine extrem enttäuschende Zeit für mich, weshalb ich das Kapitel auch schnellstmöglich wieder beendet habe.

Du hast außerdem für Fenerbahçe gespielt. Wie erklärst du dir den aktuellen Aufschwung des türkischen Fußballs?

Das ist recht simpel: Dort ist enorm viel Geld im Umlauf. Und mit den entsprechenden finanziellen Mitteln kann man namhafte Akteure anlocken. So einfach funktioniert das Geschäft.

Erstmals seit 1978 wird die niederländische Nationalmannschaft wieder von einem ausländischen Nationaltrainer geführt. Wie bewertest du diesen Schritt?

Ich begrüße das ausdrücklich. Ich habe mir schon länger gewünscht, dass der Verband mal neue Wege geht, anstatt immer nur dieselben einheimischen Namen im Kreis zu rotieren – was zuletzt ja auch nicht mehr den gewünschten Erfolg brachte. Die Niederlande verfügen über herausragende Einzelspieler und gehören immer zum erweiterten Favoritenkreis, doch der letzte große Ertrag blieb meist aus.

Ich war fest davon überzeugt, dass wir frischen Wind und einen unverstellten Blick von außen benötigen. Ich bin sehr gespannt auf seine Arbeitsweise und hoffe sehr, dass er neue Impulse setzen kann.

Wer war der am schwersten zu verteidigende Gegenspieler deiner Laufbahn?

Da gibt es eine ganze Reihe: Lionel Messi, Neymar, Cristiano Ronaldo. Wenn man jahrelang auf absolutem Top-Niveau spielt, trifft man zwangsläufig auf die Besten der Zunft – und die sind durch die Bank extrem schwer zu stoppen.

Und welcher deiner Teamkollegen hat dich am meisten beeindruckt?

Vier Jahre an der Seite von Zlatan Ibrahimović zu spielen, war ein echtes Erlebnis. Dazu kommen Akteure wie Ángel Di María, Thiago Silva, Marco Verratti, Thiago Motta, Javier Pastore, Edinson Cavani oder Ezequiel Lavezzi. In der Nationalmannschaft hatte ich Mitspieler wie Arjen Robben und Robin van Persie. Es sind schlicht zu viele, um jeden einzelnen aufzuzählen.

Jordy Clasie, Robin van Persie und Gregory van der Wiel beim Training der Nationalmannschaft.
Jordy Clasie, Robin van Persie und Gregory van der Wiel beim Training der Nationalmannschaft.KOEN VAN WEEL / EPA / Profimedia

Welcher Trainer hat dich in deiner Karriere am stärksten geprägt?

Eine hervorragende Frage. Jeder Coach hat seine ganz eigene Philosophie. Ich hatte das Privileg, unter Koryphäen wie Carlo Ancelotti zu trainieren, aber eine einzelne Person herauszupicken, wäre unfair. Ich habe von jedem Übungsleiter auf meinem Weg ganz unterschiedliche Dinge für mein Leben gelernt.

Zum Abschluss: Wie sehen deine Pläne für die Zukunft aus? Bleibt die mentale Gesundheit dein Hauptfokus?

Den Pressure-Podcast werde ich auf jeden Fall mit vollem Engagement weiterführen. Mein Ziel ist es, das Bewusstsein für mentale Gesundheit kontinuierlich zu schärfen und der Plattform eine globale Reichweite zu verschaffen. Parallel dazu baue ich weitere Projekte auf – unter anderem eine eigene Marke für Nahrungsergänzungsmittel.

Als es mir mental schlecht ging, habe ich viele Ergänzungsmittel ausprobiert, wusste aber nie genau, welchen Herstellern man wirklich vertrauen kann. Zudem begeistert mich das Thema Marketing extrem. Ich lerne derzeit unheimlich viel über mich selbst und konzentriere mich voll und ganz auf Dinge, die mir echte Herzensangelegenheiten sind.