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Bundesliga Top XI: Nusa verdreht HSV-Beine – Engelhardt überragt gegen die alte Liebe

Bundesliga Top XI: Die beste Elf des 3. Spieltags
Bundesliga Top XI: Die beste Elf des 3. SpieltagsČTK / imago sportfotodienst / Arne Amberg

Flashscore stellt dir die elf besten Akteure des 3. Spieltags der Fußball-Bundesliga 2026/27 vor. Die Auswahl basiert auf unserem internen Bewertungssystem, das individuelle Spielstatistiken wie Tore, Torschüsse, erfolgreiche Pässe, gewonnene Zweikämpfe oder erfolgreiche Dribblings berücksichtigt.

Bundesliga Top XI – 3. Spieltag

Die beste Elf am 3. Bundesliga-Spieltag
Die beste Elf am 3. Bundesliga-SpieltagFlashscore

Torhüter

Fabian Bredlow (8,0)

Der VfB Stuttgart musste zwar eine 1:2-Niederlage im Nachbarschaftsduell bei der TSG Hoffenheim hinnehmen, doch am Torhüter lag es definitiv nicht. Fabian Bredlow zeigte im Kasten der Schwaben eine gewohnt starke Leistung als Vertreter von Dennis Seimen und bewahrte sein Team mit mehreren Parade-Aktionen vor weiteren Gegentreffern und verdiente sich trotz der unglücklichen Niederlage eine der besten Noten auf Stuttgarter Seite.

Abwehr

Maximilian Mittelstädt (8,5)

Der Stuttgarter Dauerbrenner auf der linken Außenbahn bewies gegen Hoffenheim einmal mehr seine Offensivqualitäten. In der 48. Minute erzielte der deutsche Nationalspieler nach dem Rückstand den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleichstreffer für den VfB. Neben seinem Tor überzeugte er durch unermüdlichen Einsatz auf dem Flügel, auch wenn die drei Punkte letztlich im Kraichgau blieben.

Matthias Ginter (8,9)

Beim beeindruckenden 5:0-Kantersieg des SC Freiburg gegen Borussia Mönchengladbach war Matthias Ginter nicht nur der defensive Anker der Breisgauer, sondern setzte auch offensiv Akzente: zwei seiner Schnittstellenpässe führten zu den Treffern von Igor Matanovic zum 2:0 und Yannik Engelhardt zum 4:0. In dieser Form dürfte er für die erste DFB-Nominierung von Jürgen Klopp in dieser Woche gesetzt sein.

Nico Schlotterbeck (8,2)

Was für ein Comeback! Früher als erwartet meldete sich BVB-Abwehrchef Nico Schlotterbeck in der Startelf zurück und überzeugte sofort mit gewohnt aktivem Verteidigungsspiel beim ungefährdeten 3:0 über den SC Paderborn. Bei den vielen schlechten Nachrichten aus dem schwarz-gelben Lazarett ist die Rückkehr des Stabilisators Balsam auf die Seele der Elf von Niko Kovac.

Mittelfeld

Felix Nmecha (9,0)

Der eingewechselte Matchwinner des BVB: Der Überflieger der WM-Gruppenphase Felix Nmecha kam gegen den SCP erst in der 64. Minute in die Partie – und drückte dem Spiel in den letzten Minuten seinen Stempel auf. Mit einem Doppelschlag in der 80. und 89. Minute (darunter ein spektakulärer Seitfallzieher) schraubte er das Ergebnis im Alleingang in die Höhe und unterstrich seine fantastische Form.

Yannik Engelhardt (9,3)

Was für ein Festtag für den Rückkehrer! Beim 5:0-Galaauftritt des SC Freiburg gegen seinen Ex-Klub Borussia Mönchengladbach glänzte Yannick Engelhardt im zentralen Mittelfeld auf ganzer Linie. Der Neuzugang schnürte einen Doppelpack (23. und 79. Minute), dominierte das Zentrum nach Belieben und krönte eine absolute Sahneleistung mit der Höchstnote des Spieltags.

Aleksandar Pavlović (8,4)

Das neue Metronom der Bundesliga heißt Aleksandar Pavlovic. Mit 115 Pässen im Spitzenspiel gegen die SV Elversberg kontrollierte der 22-Jährige die Zentrale des FC Bayern. Eine Schrecksekunde musste er überstehen, als sein Kopfball in Richtung des eigenen Tores beinahe zum Ausgleich der SVE geführt hätte, doch hier sprang ihm das Schiedsrichtergespann zur Seite. Es war das Glück des Tüchtigen.

Can Uzun (8,9)

Can Uzun war beim 3:1-Auswärtssieg von Eintracht Frankfurt bei Mainz 05 der überragende Mann auf dem Platz. Der Offensivakteur brachte die SGE bereits in der 9. Minute in Führung und legte in der 60. Minute mit seinem zweiten Treffer des Tages nach. Nach einer persönlich schwierigen Spielzeit 2025/26 und einem holprigen Start der SGE in die aktuelle Saison trägt der Youngster damit maßgeblich zur Stabilisierung seines Teams bei.

Angriff

Antonio Nusa (9,1)

Ein wahrer Gala-Auftritt des Norwegers: Bei der furiosen 5:0-Demontage von RB Leipzig gegen den desolaten Hamburger SV war Antonio Nusa der Dreh- und Angelpunkt im Leipziger Spiel. Den Führungstreffer bereitete er vor, das 2:0 in der 28. Minute erzielte er selbst und legte im Verlauf der Partie noch einen weiteren Assist nach. Mit drei Scorerpunkten wirbelte er die HSV-Abwehr komplett auseinander.  

Harry Kane (9,1)

Auch in der neuen Saison bleibt auf den frisch gekürten Fußballer des Jahres Verlass. Beim hart umkämpften 2:1-Auswärtssieg des FCB im Saarland erlöste Harry Kane den Rekordmeister in der 72. Minute mit dem entscheidenden Siegtreffer und sicherte den Münchnern damit die vollen drei Punkte. Damit ist auch die Mini-Flaute beendet: Es war im dritten Spiel Kanes erstes Saisontor.

Jonathan Burkardt (8,9)

Besondere Emotionen in Mainz: Jonathan Burkardt traf mit Eintracht Frankfurt auf seinen Ex-Verein Mainz 05, für den er elf Jahre lang auflief. Kurz vor der Halbzeit erzielte er prompt das Tor zum 2:0 und verzichtete aus Respekt demonstrativ auf den Jubel. Zudem bereitete er das 1:0 von Can Uzun vor – ein perfekter Auftritt mit Tor und Vorlage an alter Wirkungsstätte.