"Wir trauen uns das zu": VfB Stuttgart möchte in die Champions League

Stuttgart ist im Kampf um die Königsklasse auf keine Schützenhilfe angewiesen
Stuttgart ist im Kampf um die Königsklasse auf keine Schützenhilfe angewiesenČTK / imago sportfotodienst / Michael Weber IMAGEPOWER

Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß will vor dem heißen Saisonendspurt nicht zu sehr auf die Konkurrenten im engen Kampf um die Champions League schauen. "Das ist natürlich der Schlüssel, bei sich zu bleiben. Wir sind in der Position, dass wir es in der Hand haben – und wir trauen uns das auch zu", sagte Hoeneß nach dem klaren 4:0 (2:0) gegen den Hamburger SV bei DAZN selbstbewusst.

Hoeneß freut sich auf "taffes" Programm

Der VfB Stuttgart liegt vor den letzten fünf Saisonspielen als Tabellendritter vier Punkte vor dem Verfolger Bayer Leverkusen. Allerdings warten auf die Schwaben noch einige Herausforderungen.

Bundesliga-Tabellenspitze nach dem 29. Spieltag
Bundesliga-Tabellenspitze nach dem 29. SpieltagFlashscore

Am Sonntag (17:30 Uhr/DAZN) geht es zunächst zum dominanten FC Bayern, zudem treffen die Stuttgarter auch noch auf die direkten Widersacher TSG Hoffenheim und Leverkusen. Weitere Gegner in der Liga sind für den Pokal-Halbfinalisten Werder Bremen und Eintracht Frankfurt.

Das Restprogramm für den VfB
Das Restprogramm für den VfBFlashscore

Hoeneß sprach von einem "taffen Programm. Wir spielen jetzt gegen die Bayern. Aber das ist ja auch eine Riesenchance, gegen die Mannschaften direkt zu spielen. Das sind dann sechs-Punkte-Spiele und aus der Position der Stärke heraus können das natürlich genau die entscheidenden Spiele sein", betonte der 43-Jährige: "Aber eins nach dem anderen. Wir bleiben demütig."

Stuttgart vs. HSV: Statistiken zum Spiel
Stuttgart vs. HSV: Statistiken zum SpielOpta by StatsPerform

Undav fehlt in München

In München muss Hoeneß auf Deniz Undav verzichten. Der Nationalspieler, mit 18 Treffer bester deutscher Angreifer der Liga, kassierte kurz vor Schluss gegen den HSV bei einem Handgemenge seine fünfte Gelbe Karte. "Ich kann ihn ein Stück weit verstehen. Andererseits war es natürlich unnötig. Deniz in München nicht dabei zu haben, ist nichts, was man gerne hat", sagte Hoeneß.

Angelo Stiller (22.), Chris Führich (32.), Maximilian Mittelstädt (56.) und Joker Bilal El Khannouss (86.) trafen gegen den HSV. Undav verschoss einen Foulelfmeter (82.). Überhaupt war der VfB im Abschluss etwas nachlässig. "Im Saisonendspurt werden noch viele enge Spiele auf uns zukommen. Und da wird natürlich die Chancenverwertung noch ein Tick wichtiger sein als heute", sagte der starke Mittelstädt.

Match-Center: VfB Stuttgart vs. Hamburger SV