Überraschende Normalität beim FC Bayern: Bischof berichtet aus der Kabine

Tom Bischof hat auf seine ersten Monate beim FC Bayern zurückgeblickt.
Tom Bischof hat auf seine ersten Monate beim FC Bayern zurückgeblickt.ULRIK PEDERSEN / NURPHOTO VIA AFP

Die ersten Wochen beim FC Bayern München haben bei Tom Bischof einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Nach seinem Wechsel im vergangenen Sommer aus Hoffenheim nach München zeigte sich der junge Mittelfeldspieler vor allem von der Atmosphäre innerhalb der Mannschaft überwältigt.

Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeine Zeitung schilderte Bischof offen seine Erwartungen, und wie sehr diese übertroffen wurden. Vor seinem Wechsel habe er sich nicht vorstellen können, "dass die Stars des FC Bayern so normal sein können". Unklar sei ihm gewesen, was ihn erwarten würde, möglicherweise eine gewisse Unnahbarkeit. Genau das Gegenteil sei jedoch der Fall gewesen.

Bischof überrascht von Neuer

Besonders prägend war für ihn der erste persönliche Kontakt mit etablierten Spielern. Eine Nachricht von Joshua Kimmich habe ihn zunächst überrascht. Kurz darauf folgte eine Begegnung mit Manuel Neuer, die ihm nachhaltig in Erinnerung blieb. Gemeinsam mit Aleksandar Pavlović stand er im Aufzug, als Neuer dazustieß. Der Torhüter sei "witzig, bodenständig, unterhaltsam und vor allem sehr nett" gewesen.

Die Umkleidekabine des FC Bayern beschreibt der 20-Jährige als einen außergewöhnlichen Ort: voller Energie und Entschlossenheit, zugleich aber gemütlich. In München habe er eine neue Heimat gefunden.

Auch sportlich konnte sich Bischof bislang einbringen. In der laufenden Saison kam er wettbewerbsübergreifend auf 19 Einsätze und steuerte dabei drei Vorlagen bei.