Die Partie begann aus Sicht der Gastgeber denkbar ungünstig: Nach einem Ballverlust in der Defensive brachte Samuel Adeniran die Linzer bereits nach 32 Sekunden in Führung. Rapid reagierte jedoch postwendend – Jakob Schöller glich nur wenig später per Kopf nach einem Eckball aus.
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In weiterer Folge übernahm Rapid die Kontrolle und erspielte sich mehrere Chancen. Nach einer gelungenen Kombination sorgte Bendeguz Bolla noch vor der Pause für die Führung. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Rapid die spielbestimmende Mannschaft und erhöhte durch einen verwandelten Handelfmeter erneut durch Bolla auf 3:1.
Der LASK kam zwar durch Moses Usor noch einmal heran, konnte die Partie aber nicht mehr drehen. Matthias Seidl stellte nach einer weiteren schönen Kombination wenig später den Endstand her.
Für Rapid war es der dritte Sieg in Folge, womit der Rückstand auf Sturm Graz auf einen Punkt schrumpfte. Der LASK fiel vorerst auf Rang fünf zurück, bleibt mit vier Punkten Rückstand auf die Spitze aber in Schlagdistanz.

Rapid-Coach Johannes Hoff Thorup lobte sein Team für die sehr ansprechende Leistung: "Das Mindset und der Charakter der Spieler, so zurückzuschlagen und über gewisse Strecken den besten Fußball in dieser Saison zu zeigen, hat mich beeindruckt. Ich bin sehr zufrieden mit dem Auftritt. Die Mannschaft hat immer am Matchplan festgehalten. Für 90 Minuten ist es aber noch schwer für uns, unser Spiel durchzuziehen."
LASK-Trainer Didi Kühbauer war vor allem mit der ersten Halbzeit nicht zufrieden: "Man kann nicht besser reinstarten, dann haben wir aber zu schnell das Tor bekommen, bei einem Corner nicht gut verteidigt. Rapid hat danach das Spiel übernommen, es hat optisch gut ausgeschaut, sie haben auch verdient das 2:1 geschossen. Wir haben von der Aggressivität in der ersten Hälfte nicht so gespielt, wie wir es können. In der zweiten Hälfte haben wir das Spiel übernommen, wieder durch einen Corner aber das Tor bekommen."
