Sein Teamkollege habe einen langen Genesungsprozess hinter sich, währenddessen habe er "eine großartige Mentalität gezeigt", betonte Kane. In Leipzig war es dann in der 87. Minute so weit: Musiala, der sich bei der Klub-WM im Sommer einen Wadenbeinbruch und eine Sprunggelenksluxation zugezogen hatte, kam für Serge Gnabry und stand 196 Tage nach seiner Horrorverletzung wieder auf dem Platz – in der Endphase legte der 22-Jährige gleich das Tor von Michael Olise (88.) auf.
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Eindrucksvolle Aufholjagd
Trotz der geglückten Rückkehr schraubte Sportvorstand Max Eberl die Erwartungen an den Zauberfuß für die kommenden Wochen aber zurück. Wie der Plan mit Musiala laute? "Im Januar Spaß haben, Minuten sammeln, Fitness sammeln, um dann in der wichtigen Phase da zu sein."
Dass die Münchner auch ohne Musiala derzeit ihre Gegner meist dominieren, bewies der Rekordmeister einmal mehr in Leipzig. Nach anfänglicher Mühe drehten Gnabry (50.), Kane (67.), Jonathan Tah (82.), Aleksandar Pavlovic (85.) und Olise in einer wilden Schlussphase die Partie eindrucksvoll und weckten zumindest mit Blick auf das reine Ergebnis bei den Leipzigern Erinnerungen an deren 0:6-Schmach aus der Hinrunde.
Bevor es für den einsamen Spitzenreiter in der Bundesliga weitergeht, steht am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) zunächst das Duell mit Union Saint-Gilloise in der Champions League an.
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