Hessisches Tiki-Taka?
Bei allem Respekt vor seiner spanischen Heimat oder etwa auch der italienischen Serie A sei Riera klar gewesen, er wolle "nach Deutschland gehen und dort arbeiten". Was Eintracht Frankfurt sich vom 43-Jährigen erklärte er in ruhigem Ton. "Wenn ich zu einem Verein komme, sage ich als Erstes, dass ich keine Titel, keine Siege und keine Punkte versprechen kann", sagte er.
Riera könne aber garantieren, "dass wir mehr als nur Ergebnisse schaffen werden. Wir werden einen Stil, eine Identität schaffen. Eine Möglichkeit für all die Menschen, die Eintracht Frankfurt lieben, sich mit uns zu identifizieren und stolz darauf zu sein, wie wir Dinge angehen." Er sprach gar davon, dass der Stil, den er etablieren wolle, "vieles vom Tiki-Taka widerspiegeln" werde: "Aber das bedeutet nicht alles."
Debüt am Eisernen Tor
Der 43 Jahre alte Spanier übernahm am Montag die Mannschaft als Nachfolger von Dino Toppmöller. Sein Debüt feiert der neue Coach am Freitag beim Auswärtsspiel bei Union Berlin (20:30 Uhr/Sky und Flashscore-Audioreportage).
Zuletzt betreute Riera NK Celje in Slowenien. Dass er in Slowenien bereits Meister und Pokalsieger wurde, sei für ihn lediglich "ein guter Start. Aber im Fußball gibt es nie genug. Was geschehen ist, ist geschehen und in der Vergangenheit", sagte Riera: "Im Fußball gibt es keinen Kredit."

