Neuzugänge angekündigt
Stattdessen sei es der Anspruch von Borussia Dortmund, sich weiter zu verbessern und dafür auch auf dem Transfermarkt zuzuschlagen. Es sei "ein Ziel", einen starken Flügelspieler zu verpflichten, der sich im Eins gegen Eins durchsetzen könne. Auch wolle der BVB "wieder beweisen", dass er "Talente zu Weltklassespielern entwickeln" könne.
"Gleichzeitig brauchen wir für die Entwicklung dieser Talente einen resilienten Mannschaftskern. Spieler, die vorangehen, die in ihrem Peak sind und die ihr Leistungspotenzial konstant abrufen. Wir wollen und müssen wieder besser werden", sagte Ricken.
Verständnis für Schlotterbeck
Für die Haltung von Nico Schlotterbeck im Poker um dessen sportliche Zukunft hat Ricken Verständnis: "Für die Öffentlichkeit mögen die Verhandlungen lang wirken, aber bei einem Spieler dieses Kalibers, der eine bedeutsame Entscheidung treffen muss, ist das nichts Außergewöhnliches", sagte Dortmund Geschäftsführer.

Schlotterbeck zögert mit seiner Unterschrift. Real Madrid – so berichteten mehrere Medien – soll neben weiteren Spitzenteams an dem deutschen Nationalspieler interessiert sein. "Ich kann Ihnen sagen: Unser Angebot ist ein absoluter Vertrauensbeweis in Nicos Fähigkeiten", betonte Ricken.
Kovac soll Weg mitgehen
Ricken betonte zudem, dass Trainer Niko Kovac Cheftrainer in Dortmund bleiben soll: "Wir müssen schon an den Schrauben drehen, dass wir dahin kommen, auch die Bayern mal wieder zu schlagen."

Nach dem 2:3 am vergangenen Wochenende gegen die Münchner beträgt der Rückstand auf den Rekordmeister elf Punkte, das Titelrennen scheint zehn Spieltage vor Schluss entschieden. Das klare Dortmunder Ziel ist das Erreichen der Champions League als Zweiter.
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Champions-League-Aus ärgert Ricken
Dass der BVB in den Playoffs der Königsklasse gegen Atalanta Bergamo und im DFB-Pokal bereits im Achtelfinale gegen Bayer Leverkusen ausgeschieden war, werde die Analyse der Saison prägen.

Leverkusen sei "eine Mannschaft, die in der Bundesliga-Tabelle neun Punkte hinter uns steht. Wir hatten ein Heimspiel und sind gescheitert. Das war eine große Enttäuschung", betonte Ricken. In der Champions League sei Dortmund "nicht gegen ein europäisches Schwergewicht ausgeschieden. Da waren wir in dieser Saison einfach zu leicht."
Diese habe "immer etwas mit Qualität, Erfahrung und auch Führung innerhalb des Teams zu tun", betonte der 49-Jährige: "Dass wir das in unserer Mannschaft haben, hat die Bundesliga gezeigt. Leider nicht die Champions League. Das sind Fragen, auf die Antworten und Lösungen gefunden werden müssen."
