Die Bayern erwischten einen gebrauchten Start in den Tag: Nach Vorlage von Patrik Schick setzte sich Leverkusens Aleix García (6.) stark im Strafraum durch und versenkte den Ball früh in den Maschen von Comeback-Keeper Sven Ulreich, der nach den Verletzungen von Manuel Neuer und Jonas Urbig sein erstes Bundesliga-Spiel seit 18 Monaten und dem Tod seines Sohnes bestritt.
Zum Match-Center: Bayer Leverkusen vs. Bayern München
Erst nach rund 20 Minuten kamen die Gäste etwas besser in die Partie und hatten durch einen Schuss von der Strafraumkante von Nicolas Jackson ihre erste Chance. Kurze Zeit später jubelten die Münchener dann nach einer Freistoß von rechts von Kimmich. Jonathan Tah (26.) traf aus dem Getümmel, allerdings war ihm der Ball zunächst an den Arm gesprungen, weshalb der VAR das Tor zurecht zurücknahm.

Der Videobeweis war auch in der 42. Minute wieder im Mittelpunkt, als ein rüdes Foul von Jackson mit gestrecktem Bein gegen Martin Terrier mit einem direkten Platzverweis geahndet wurde.
FCB erkämpft sich Remis
Auch in der zweiten Hälfte hatte Bayer zunächst mehr vom Spiel und vergab durch Malik Tillman und Schick zwei ganz große Chancen zur Vorentscheidung. Mit der Einwechslung von Harry Kane (61.) zeigte das Team von Vincent Kompany dann aber Kämpferherz: Kane selbst traf nur 47 Sekunden nach seiner Einwechslung, doch wegen eines vermeintlichen Handspiels wurde erneut ein Bayern-Treffer aberkannt.

Kurze Zeit später war es dann Luis Díaz (69.), der nach einem Bock von Robert Andrich von Michael Olise in Szene gesetzt wurde und zum Ausgleich einschoss. Auch der Kolumbianer musste jedoch kurze Zeit später vom Feld: nach einer Schwalbe im Strafraum (84.). Leverkusen war in der Schlussphase alles nach vorn und erzielte in der Nachspielzeit den vermeintlichen Siegtreffer. Doch abermals griff der VAR ein, diesmal zu Gunsten des Tabellenführers. Jonas Hofmann stand im Abseits.
Bundesliga: Siege für BVB, Hecking sammelt Punkt bei Comeback
Seiner Favoritenrolle gerecht wurde dagegen Borussia Dortmund. Das Team von Niko Kovac zeigte im Heimspiel gegen den FC Ausgburg eine ganz starke Leistung und setze sich hochverdient mit 2:0 (1:0) durch. Karim Adeyemi (13.) eröffenete den Torreigen früh, in der Nachfolge trafen erneut Adeyemi und Maximilian Beier die Latte. Nach dem Seitenwechsel machte Luca Reggiani (59.) mit seinem Debüt-Treffer in der Bundesliga den Deckel drauf.
Ein Befreiungsschlag verpasste im Keller der stark abstiegsbedrohte VfL Wolfsburg. Beim Comeback von Dieter Hecking auf der Bank gingen die Wölfe durch Konstantinos Koulierakis (64.) in Führung. Die optisch überlegene TSG Hoffenheim kämpfte sich jedoch zurück und verdiente sich den Treffer durch Grischa Prömel (83.) zum 1:1 (0:0)-Endstand.
Eintracht Frankfurt wahrte seine Minimalchancen auf das europäische Geschäft dank eines 1:0 (0:0)-Heimsiegs gegen das Tabellenschlusslicht Heidenheim. Arnaud Kalimuendo (53.) traf früh in der zweiten Hälfte, die Hessen verkürzen den Rückstand auf Platz sechs damit auf sieben Zähler. Robin Koch erhielt wegen groben Foulspiels (73.) die Gelb-Rote Karte.
