Mit seinen beiden Standard-Vorlagen für die Treffer von Phillip Tietz (68.) sowie Stefan Bell (72.) sowie dem Tor vom Punkt (83., Handelfmeter nach Videobeweis) führte der deutsche Nationalspieler den FSV Mainz 05 nach Rückstand noch zum 3:1 (0:1) gegen den VfL Wolfsburg. "Er konnte das Abschlusstraining durchziehen", erzählte Trainer Urs Fischer - und deshalb schickte er seinen zuvor erkälteten Schützling nach 65 Minuten aufs Feld: "Es ist schon wichtig, wenn von der Bank dann noch so ein Impuls kommt."
"Jedes Spiel ist ein Finale jetzt"
Amiri könne die Spieler "um sich herum einfach besser machen", erklärte Bungert: "Weil er eine ganz spezielle Fähigkeit hat, das Spiel zu lesen. Das hilft dann. Und wenn es gut läuft, dann ist er auch gerne einfach als emotionaler Typ dabei, nach außen ein bisschen Stimmung zu machen." Der Spielgestalter habe eine gewisse "Selbstverständlichkeit", strahle auch in Drucksituationen "eine großartige Ruhe" aus und werde deshalb in dieser Saison noch "ganz entscheidend" sein.
Durch den zweiten Heim-Dreier nacheinander rückten die Mainzer auf den Relegationsplatz. "Jedes Spiel ist ein Finale jetzt", gab Amiri selbst als Marschroute gegenüber der Sportschau vor. "Ich glaube", ergänzte Torschütze Tietz mit einem Augenzwinkern, "wenn du jetzt alle gewinnst, dann bist du in der Liga".
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