Entgegen der Zusage eines dubiosen Beraters sei er bei der U19 des Serie-B-Klubs gelandet, beim ersten Profi-Training wurde er vom Trainer angeschrien und weggeschickt: "Die haben mich wie einen Hund behandelt. Ich dachte: Das war's, ich komme nie wieder", sagte er im Gespräch mit 11Freunde.
Doch er kam wieder. Bei der Unterzeichnung seines Knebelvertrages sei er schließlich unter Druck gesetzt und über die Laufzeit getäuscht worden.
"Ein bisschen wie im Gefängnis"
Gemeinsam mit einigen Freunden, die in einer ähnlichen Situation waren, sei er um die Häuser gezogen: "Wir haben uns über jeden Tag gefreut, der vorbei war. Ein bisschen wie im Gefängnis."
Nach seiner "Flucht" trotz Vertrags bis 2028 habe er 2023 am Telefon Morddrohungen von einem Pseudo-Berater aus Serbien erhalten. Sein Vertrag wurde schließlich aufgelöst. Der heute 22-jährige Younes Ebnoutalib spielte im Anschluss beim FC Gießen in der Regionalliga – bis sich im Januar 2025 der Zweitligist SV Elversberg meldete.
Ebnoutalib traf wie am Fließband, im Januar 2026 wechselte er schließlich zu Eintracht Frankfurt und erzielte gleich bei seinem Debüt gegen Borussia Dortmund ein Tor. Derzeit fällt er wegen eines Innenbandanrisses im Knie aus.
