Einen Grund für die erfreuliche Entwicklung sieht Kircher in der modifizierten Eingriffsschwelle für den VAR. Demnach soll der Videoschiedsrichter nur dann eingreifen, wenn eine Fehlentscheidung klar und offensichtlich ist - und, so die neue Vorgabe, wenn sie innerhalb kürzester Zeit als solche erkennbar ist
Kircher sieht mehr Sicherheit durch neue VAR-Linie
Für die Schiris bedeutet dies laut Kircher einen "größeren Gestaltungsspielraum". Seinem Eindruck nach fühlen sich die Schiedsrichter "mit der aktuellen Marschroute wohler, als wenn sie sich ständig hinterfragen müssten: Das war jetzt vielleicht eine 80:20 oder 70:30-Entscheidung - greift da nachträglich noch einer ein oder nicht?"
Positiv bewertete der 57-Jährige auch den deutlichen Anstieg der Netto-Spielzeit in den Partien aufgrund der eingeführten verschiedenen Countdowns sowie die Entwicklung der halbautomatischen Abseitstechnologie SAOT. Die Einführung einer vollautomatischen Technologie, wie sie bei der WM eingesetzt wurde und auch in der Champions League zu Anwendung kommt, sei derzeit aber nicht konkret geplant.
