Für viele war das Spektakel, bei dem die Eintracht nach 47 Minuten 6:0 führte und dennoch ins Wanken geriet, einer der Knackpunkte der bisher durchwachsenen Saison. Vor allem die eklatante Defensivschwäche ist seither augenscheinlich.
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Gladbachs Trainer Eugen Polanski verkündete selbst jüngst, aus der verunsicherten Abwehr der Hessen Kapital schlagen zu wollen. Darauf angesprochen, konterte Riera prompt: Polanski werde am Samstag (15.30 Uhr/Sky) "ein anderes Team sehen. Eines, das viel besser verteidigen wird."
Rieras Direktive ist klassisch spanisch: mehr Kontrolle, mehr Dominanz, weniger Umschalt- oder Kontermomente. "Wenn wir den Ball verlieren, müssen wir sofort wissen, was wir zu tun haben", erklärte der 43-Jährige. Dementsprechend habe das Trainerteam im Anschluss an das 1:1 bei Union Berlin den Trainingsschwerpunkt auf die Defensive gelegt.
Fragezeichen hinter Chaibi
Verzichten muss die Eintracht bei Rieras Heimdebüt auf Arthur Theate. Der Belgier wird aufgrund eines Meniskusschadens etwa sechs Wochen ausfallen. "Er kam den Tränen nahe zu mir", sagte Riera und verriet, wie Theate ihm eröffnete, unter ihm "der Innenverteidiger sein zu können, der er sein will".
Zudem fehlen der Eintracht die Langzeitverletzten Can Uzun (Oberschenkelverletzung) und Younes Ebnoutalib (Innenbandriss). Auch auf Jonathan Burkardt (Infekt) werden die Hessen noch verzichten müssen. Ein Fragezeichen steht hinter Fares Chaibi, der Algerier hat Kniesehnenprobleme.
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