Bundesliga Top XI: Vasilj nicht zu überwinden – Kane entscheidet den Klassiker

Nikola Vasilj parierte alle 11 Schüsse auf sein Tor.
Nikola Vasilj parierte alle 11 Schüsse auf sein Tor.Harry Langer / DeFodi Images / Profimedia

Flashscore stellt euch die elf besten Akteure des 24. Spieltags der Fußball-Bundesliga 2025/26 vor. Die Auswahl basiert auf unserem internen Bewertungssystem, das individuelle Spielstatistiken wie Tore, Torschüsse, erfolgreiche Pässe, gewonnene Zweikämpfe oder erfolgreiche Dribblings berücksichtigt.

Bundesliga Top XI – 24. Spieltag

Die beste Elf am 24. Spieltag
Die beste Elf am 24. SpieltagFlashscore

Vasilj verhindert über 3 Gegentore

"Glaube der Vasilj hätte heute noch 4 Stunden alles gehalten...", schrieb die TSG Hoffenheim nach der Partie gegen den FC St. Pauli auf der Social-Media-Plattform X. So übertrieben wie das klingen mag, ist es nicht auszuschließen. Sechs Großchancen und 2,80 xGoals kreierten die Kraichgauer. Das Problem: Alle elf Schüsse aufs Tor landeten beim bosnischen Schlussmann. Nimmt man den xGOT-Wert, der die Qualität des Schusses statt der Chance berechnet, wehrte Nikola Vasilj 3,59 Tore ab.

Ein Spieler, der ohne den St.-Pauli-Keeper sicher eine noch bessere Bewertung gehabt hätte, ist Vladimir Coufal. Der tschechische Rechtsverteidiger der TSG zeigte sich auf der rechten Schiene besonders offensiv gefährlich. Zwei Großchancen kreierte er, ohne, dass seine Mitspieler diese nutzten, während er defensiv ebenfalls überzeugte.

Wenn man über eine Stunde kein Tor schießt, braucht man einfach nur einen Edeljoker wie Fares Chaibi. Der Algerier wurde in der 64. Spielminute eingewechselt und erzielte 44 Sekunden später die 1:0-Führung für Eintracht Frankfurt. Kurz vor Schluss gelang ihm dann auch noch die Vorlage zum 2:0 durch Jean-Matteo Bahoya. Der Franzose, der im gegnerischen Strafraum ein stetiger Unruheherd war, führte sein Team in nahezu jeder offensiven Statistik an.

Stuttgart schießt Wolfsburg ab

Der Sonntag des 24. Spieltags wurde mit einem Schützenfest eröffnet. Der VfB Stuttgart besiegte den VfL Wolfsburg mit 4:0, wobei die Partie schon zur Pause entschieden war. Zum 3:0-Pausenstand hatte vor allem Lamie Leweling seine Füße im Spiel. Der Nationalspieler schnürte einen Doppelpack und benötigte für diesen auch nur seine zwei Schüsse.

Nicht ganz so effizient war Teamkollege Nikolas Nartey, der nach seiner Einwechslung ein Aktivposten war und den Endstand erzielte. Dennoch drängte sich der Däne für eine größere Rolle auf.

Nachdem der Treffer zum 1:0 von Kevin Diks in der 65. Spielminute wieder einkassiert wurde, stellten sich alle schon auf eine Nullnummer zwischen Borussia Mönchengladbach und Union Berlin ein. Einen späten Foulelfmeter verwandelte der Indonesier dann doch noch zum späten Sieg seiner Fohlen. Diks krönt damit ein Spiel, in welchem er nicht nur defensiv stabil stand, sondern mit vier Abschlüssen auch der offensiv gefährlichste Spieler seiner Mannschaft war.

Auch Teamkollege Philipp Sander steht in unserer Elf der Woche, nachdem der gelernte Mittelfeldspieler erneut in der Innenverteidigung überzeugt hatte. Seine vier abgefangenen Bälle sind Team-Bestwert. Dazu kommen sechs Klärungsaktionen und eine nahezu makellose Zweikampfstatistik.

Kane-Doppelpack zur Meisterschaft?

Er wurde als Vorentscheidung zur deutschen Meisterschaft angekündigt: der deutsche Klassiker. Das Topspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern endete schließlich mit 2:3 (1:0). Nach dem Seitenwechsel war es Harry Kane, der dem Rekordmeister mit seinem Doppelpack zum Sieg verhalf. Von den elf Punkten Vorsprung gehen wohl aber mehr als nur die drei gegen den BVB auf die Kappe des Engländers.

Aufseiten Dortmunds traf zwar Nico Schlotterbeck zum 1:0, doch in die Elf der Woche schafft es nur Bruder Keven. Der Augsburger Abwehrchef überzeugte mit gleich zwölf Klärungsaktionen sowie einer guten Zweikampfquote. 

Komplettiert wird die Elf durch Romano Schmid. Beim ersten Bremer Sieg nach 13 Spielen ohne Dreier vergab der Österreicher vor der Pause gleich doppelt vor dem leeren Tor, kreierte aber insgesamt vier Großchancen. Nachdem Jovan Milosevic in der ersten Hälfte nach Vorarbeit Schmids aus einem halben Meter vergeben hatte, netzte der Serbe nach dem Seitenwechsel eine Flanke des Österreichers per Kopf ein.