Frankfurt vs. Leverkusen 1:3 (0:2)
Eintracht Frankfurt hat kurz vor der Ankunft des neuen Hoffnungsträgers Albert Riera den nächsten Rückschlag kassiert. Die SGE verlor auch ihr viertes Spiel nach der Trennung von Dino Toppmöller, gegen Champions-League-Anwärter Bayer Leverkusen setzte es ein 1:3 (0:2). Während die Werkself die Königsklasse wieder im Visier hat, wartet die Eintracht vor der Übernahme von Riera seit acht Pflichtspielen auf einen Sieg.

Arthur (26.) nach schöner Vorarbeit von Alejandro Grimaldo, Malik Tillman (33.) und Aleix Garcia (90.+3) sorgten für den nächsten Befreiungsschlag der Werkself, der zwischenzeitliche Anschlusstreffer durch Robin Koch (49.) genügte Frankfurt nicht. Die Schlussphase absolvierten die Adlerträger nach der Gelb-Roten Karte gegen Ellyes Skhiri (70./wiederholtes Foulspiel) in Unterzahl.
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SPIELBERICHT: EINTRACHT FRANKFURT vs. BAYER LEVERKUSEN
Leipzig vs. Mainz 1:2 (1:1)
Abstiegskandidat FSV Mainz 05 hat unter Trainer Urs Fischer zu neuer Stärke gefunden. Bei RB Leipzig gewannen die Mainzer überraschend mit 2:1 (1:1) und setzten damit ein wichtiges Ausrufezeichen im Abstiegskampf.

Der Aufwärtstrend unter Fischer hält somit weiter an. Mit drei Siegen aus den vergangenen vier Spielen liegen die Mainzer zumindest kurzzeitig nicht mehr auf einem Abstiegsplatz. Seit Fischers Amtsantritt mussten die Mainzer erst eine Niederlage einstecken - zwölf Punkte aus sieben Ligaspielen sind das Ergebnis.
Die Sachsen hingegen kassierten die vierte Niederlage in den vergangenen sieben Spielen und verpassten es, ihre Position im Rennen um die Champions League zu festigen. Am Sonntag kann der VfB Stuttgart Leipzig sogar von Platz vier verdrängen.
Hoffenheim vs. Union 3:1 (2:0)
Kramaric-Doppelpack, Siegesserie fortgesetzt, Nagelsmann-Rekord egalisiert - mit Selbstvertrauen zu den Bayern: Die TSG Hoffenheim hält ihren Kurs Richtung Champions League. Die Kraichgauer gewannen am 20. Spieltag der Fußball-Bundesliga 3:1 (2:0) gegen Union Berlin und feierten den fünften Dreier in Folge. Am kommenden Spieltag steht für die Hoffenheimer das Topspiel in München auf dem Programm.

TSG-Star Andrej Kramaric traf per Foulelfmeter (42.) und per Kopfball (45.) für die Hoffenheimer, die seit mittlerweile sieben Partien ungeschlagen sind. Mit nunmehr 134 Bundesliga-Toren zog der Kroate an Giovane Elber vorbei und ist drittbester ausländischer Torschütze - nur Claudio Pizarro (197) und Robert Lewandowski (312) haben mehr Treffer. Ein Eigentor von Diogo Leite (47.) besiegelte die Berliner Pleite. Das Tor von Kapitän Rani Khedira (71.) war zu wenig für Union.
Bremen vs. Mönchengladbach 1:1 (0:0)
Immerhin ein Pünktchen, aber auch kein Befreiungsschlag: Trainer Horst Steffen steckt mit Werder Bremen in der Bundesliga weiter in der Krise. Der Traditionsklub kam am Samstag nach einer erneut mauen Vorstellung gegen Borussia Mönchengladbach nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Damit wartet Werder nun schon seit zehn Spielen auf einen Sieg - so lange wie nie seit dem Wiederaufstieg 2022.

Aleix Garcia (90.+4) verhinderte mit dem verdienten Ausgleich immerhin eine Niederlage für die Bremer, die in der Schlussphase mit dem Mut der Verzeiflung anrannten. Haris Tabakovic hatte die Gladbacher praktiusch aus dem Nichts nach einem Konter in Führung gebracht (61.).
Augsburg vs. St. Pauli 2:1 (1:1)
Der FC Augsburg hat seinen Aufwärtstrend in der Fußball-Bundesliga fortgesetzt und sich weiter Luft im Tabellenkeller verschafft. Eine Woche nach dem Überraschungscoup beim FC Bayern gewann die Mannschaft von Trainer Manuel Baum auch ihr Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten FC St. Pauli. Der FCA vergrößerte seinen Vorsprung auf den Tabellen-17. dank des 2:1 (1:1) auf acht Punkte.

Michael Gregoritsch (41., 58.) traf doppelt für den FCA, der nach einem umstrittenen und von Daniel Sinani (32.) verwandelten Foulelfmeter in Rückstand geraten war. Marius Wolf hatte den Ball im Strafraum deutlich mit einer Grätsche geklärt und anschließend den einlaufenden Manolis Saliakas mit seinem weiterhin ausgestreckten Bein am Knöchel getroffen. Referee Sascha Stegemann zeigte auf den Punkt, der VAR schaltete sich zum völligen Unverständnis der Augsburger nicht ein.
