Man könne ihm jetzt unterstellen, dass er ein "schlechter Verlierer" sei, aber es hätte mehrere "spielentscheidende Situationen und Szenen" gegeben, bei denen das Schiedsrichterteam um Referee Harm Osmers aus seiner Sicht falsch entschieden hätte. Dortmunds Abwehrchef Nico Schlotterbeck, so Blessin, hätte für ein rüdes Foul in der ersten Halbzeit eine Rote Karte verdient gehabt.
Keine Punkte trotz Comeback
St. Pauli hatte nach Gegentoren durch Julian Brandt (45.+1) und Karim Adeyemi (54.) mit 0:2 im Rückstand gelegen, dann kämpften sich die Gäste jedoch dank James Sands (62.) und Ricky-Jade Jones (72.) zurück. "Was die Mannschaft da geleistet hat, ist unglaublich", lobte Blessin: "In der Phase hatte ich das Gefühl, dass wir näher dran sind am 3:2."
Doch tief in der Nachspielzeit trat Torschütze Jones dem Dortmunder Maximilian Beier auf den Fuß. Osmers entschied auf Freistoß, wurde dann aber vom Videoassistenten informiert, dass das Foul im Strafraum stattgefunden habe. Den fälligen Elfmeter verwandelte Emre Can (90.+5).
Zuspruch erhielt Blessin von Dortmunds Trainer Niko Kovac. "Ich bin der Glückliche. Der Kontakt war da, ob er drin oder draußen war, kann ich nicht beurteilen", sagte der Coach, der betonte, er könne verstehen, wie sich der Gästetrainer fühle.
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