Bayern-Niederlage als Mutmacher: Werder Bremen bleibt optimistisch

Marco Friedl bedankt sich für den Support der Werder-Fans
Marco Friedl bedankt sich für den Support der Werder-FansCARMEN JASPERSEN / DPA / DPA PICTURE-ALLIANCE VIA AFP

Die deutliche Niederlage bei seinem Heimdebüt schüttelte Daniel Thioune ganz schnell aus den Kleidern. Der Trainer von Werder Bremen betrachtete den Auftritt seiner Mannschaft beim 0:3 (0:2) gegen Bayern München – dem zwölften Spiel ohne Sieg in Serie – als Mutmacher.

Als Mutmacher für die heiße Phase des Abstiegskampfes. "Es sind nicht die Wochen der Wahrheit, aber es sind die Spiele, in denen wir bestehen müssen", sagte Thioune angriffslustig.

Der FC Bayern, konstatierte der Cheftrainer von Werder Bremen am Samstagabend, sei momentan einfach das "Maß aller Dinge. Es könnte ein Stück weit einfacher werden gegen die nächsten Gegner – aber nur mit der richtigen Haltung." Die Art und Weise im Heimspiel gegen den Tabellenführer gefiel Thioune, "wir müssen aber mehr Schärfe beweisen in beiden Boxen. Dann wird es ein Stück weit leichter."

Wochen der Wahrheit

Bei allem Optimismus: In den kommenden Ligaspielen trifft man ausschließlich auf direkte Konkurrenz. Der Druck wächst also weiter. Trotz einer phasenweise couragierten Vorstellung gab es gegen die Bayern nichts zu holen. Wie beim 0:1 in der Vorwoche beim SC Freiburg blieb die Offensive torlos – Werder steht weiterhin auf dem Relegationsplatz.

Die kommenden Aufgaben von Bremen
Die kommenden Aufgaben von BremenFlashscore

"Wir müssen mit der Einstellung aus der zweiten Halbzeit in die nächsten Wochen gehen", sagte Marco Friedl. Die Bremer hätten "die Mittel, die Klasse zu halten. In den nächsten Wochen wird sich zeigen, ob wir eine Mannschaft sind, wovon ich stark ausgehe." Der Österreicher sei "zuversichtlich", dass der Klassenerhalt gelingen wird.

Match-Center: Werder Bremen vs. Bayern München