Als Mutmacher für die heiße Phase des Abstiegskampfes. "Es sind nicht die Wochen der Wahrheit, aber es sind die Spiele, in denen wir bestehen müssen", sagte Thioune angriffslustig.
Der FC Bayern, konstatierte der Cheftrainer von Werder Bremen am Samstagabend, sei momentan einfach das "Maß aller Dinge. Es könnte ein Stück weit einfacher werden gegen die nächsten Gegner – aber nur mit der richtigen Haltung." Die Art und Weise im Heimspiel gegen den Tabellenführer gefiel Thioune, "wir müssen aber mehr Schärfe beweisen in beiden Boxen. Dann wird es ein Stück weit leichter."
Wochen der Wahrheit
Bei allem Optimismus: In den kommenden Ligaspielen trifft man ausschließlich auf direkte Konkurrenz. Der Druck wächst also weiter. Trotz einer phasenweise couragierten Vorstellung gab es gegen die Bayern nichts zu holen. Wie beim 0:1 in der Vorwoche beim SC Freiburg blieb die Offensive torlos – Werder steht weiterhin auf dem Relegationsplatz.

"Wir müssen mit der Einstellung aus der zweiten Halbzeit in die nächsten Wochen gehen", sagte Marco Friedl. Die Bremer hätten "die Mittel, die Klasse zu halten. In den nächsten Wochen wird sich zeigen, ob wir eine Mannschaft sind, wovon ich stark ausgehe." Der Österreicher sei "zuversichtlich", dass der Klassenerhalt gelingen wird.
