ADMIRAL Bundesliga: Rapid zittert sich in Meistergruppe, Sturm springt an Tabellenspitze

Rapid feiert das Siegtor gegen Salzburg.
Rapid feiert das Siegtor gegen Salzburg.ČTK / imago sportfotodienst / Yigit Oerme

In der finalen Runde des Grunddurchgangs verhindert der SK Rapid mit einem glücklichen 1:0 gegen Red Bull Salzburg das Worst-Case-Szenario und sichert sich einen Platz in der Meistergruppe. Durch die Salzburger Niederlage springt zudem Sturm Graz an die Tabellenspitze, die den SCR Altach mit 2:0 schlagen.

Die Meistergruppe in der ADMIRAL Bundesliga steht fest. Neben Sturm Graz, Red Bull Salzburg, dem Linzer AK und dem FK Austria spielen auch der SK Rapid und der TSV Hartberg um die Meisterschaft.

Vor allem Rapid zitterte vor dem letzten Spieltag noch um die Top 6, gegen den bis zu diesem Zeitpunkt führenden der Tabelle, Red Bull Salzburg, reichte aber ein glücklicher 1:0-Sieg.

Abschluss-Tabelle Grunddurchgang
Abschluss-Tabelle GrunddurchgangFlashscore

Rapid bewies in der ersten Halbzeit Effektivität: Nachdem Ange Ahoussous (28.) Treffer zunächst nicht zählte, versenkte Janis Antiste den einzigen Rapid-Abschluss nach einem Konter im Salzburger Tor. Red Bull war eigentlich die klar spielbestimmende Mannschaft, ließ aber reihenweise Top-Chancen liegen. Edmund Baidoo (8., 10., 20.) hatte gleich mehrere Hochkaräter, scheiterte aber immer wieder am stark aufgelegten Niklas Hedl.

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Das Bild veränderte sich in der zweiten Halbzeit nicht. Die Rapidler kamen kaum aus der eigenen Hälfte, während Salzburg immer wieder anrannte. Doch die Abschlüsse wurden ungenauer, Hedl musste bei sieben Abschlüssen in der zweiten Hälfte nie eingreifen.

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SK Rapid schlägt Red Bull Salzburg, SK Sturm neuer Tabellenführer

So beendet Rapid den Grunddurchgang auf Platz 5. Durch die RB-Niederlage gibt es auch einen neuen Tabellenführer. Sturm gewann zeitgleich gegen den SCR Altach mit 2:0. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit übernahm Sturm das Zepter in den zweiten 45 Minuten und ging verdient durch Jacob Hödl (58.) in Front. Bei Altach flog Benedikt Zech (77.) in der Schlussphase mit Gelb-Rot vom Platz, Sturm entschied wenige Minuten später durch Belmin Beganovic (84.) die Partie.

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Auch Austria und der LASK nutzten den Patzer der Bullen und komplettieren eine ganz enge Top 4: Die Linzer schlugen den Wolfsberger AC mit 3:1, Austria ließ dem SV Ried keine Chance und gewann mit 2:0. Beide Mannschaften entschieden ihr Spiel in der zweiten Halbzeit. Für die Veilchen trafen Abubakar Barry (57.) und schon wieder Aleksandar Dragovic (73.). Den LASK brachten Samuel Adeniran (36.), Kasper Jorgensen (69.) und Maximilian Entrup (90.+5) auf die Siegerstraße.

Zum Match-Center: Ried vs. Austria

Hartberg enttäuscht trotz Einzug in Meisterrunde

Hartberg komplettiert die Meistergruppe, muss aber gegen Schlusslicht Blau-Weiß Linz ein enttäuschendes 1:1 hinnehmen. Dabei gingen die Steirer vor heimischen Publikum nach einem Eigentor von David Riegler schon nach 36 Sekunden in Führung, zehn Minuten später besorgte David Bumberger aber den Endstand. Der TSV enttäuschte gegen mutig spielende Linzer und spielte sich in der Folge kaum Chancen heraus.

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Für die WSG Tirol reichte es trotz eines guten Grunddurchgangs letztlich nur für die siebten Platz. Die WSG erfüllte zwar den eigenen Job beim 2:0-Sieg gegen den Grazer AK, hätte aber eine Rapid-Niederlage gegen Salzburg gebraucht, um die Top 6 zu erreichen.

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