Nach einem guten Start mit einem 3:1-Sieg gegen Uganda folgten für den Afrikameister von 2004 ein 1:1 gegen Tansania und eine 2:3-Niederlage gegen Nigeria. Trotz der durchwachsenen Bilanz reichte es für den Einzug in die K.-o.-Phase.
"Wir sind mit unserer Leistung nicht zufrieden und wissen, dass wir uns steigern müssen", sagte Trabelsi. Entscheidend sei nun die mentale Stärke: "Jetzt beginnt ein neues Turnier. In engen Spielen werden Kleinigkeiten den Ausschlag geben, und diese Chancen müssen wir nutzen." Mali bezeichnete er als physisch und technisch starke Mannschaft.
Mali-Trainer Saintfiet unbeeindruckt
Trabelsi zeigte Verständnis für die Kritik der Fans, betonte jedoch, dass das Weiterkommen Priorität hatte. Auch Verteidiger Yan Valery sieht die Mannschaft bereit für einen Neustart: "Wir haben aus der Gruppenphase gelernt und wollen das gegen Mali zeigen."
Malis Trainer Tom Saintfiet lässt sich von Tunesiens Offensivzahlen derweil nicht beeindrucken. Zwar räumte er die Gefahr ein, die von den Nordafrikanern ausgehe, verwies jedoch auf die eigene defensive Stabilität. "Wir haben starke Verteidiger und einen sehr guten Torwart. Unsere Statistiken zeigen, wie kompakt wir stehen", so Saintfiet.
Bilanz spricht gegen Tunesien
Mali blieb in der Gruppenphase ungeschlagen und kassierte nur zwei Gegentore. Für Saintfiet gibt es im Achtelfinale keinen Favoriten: "Jetzt müssen wir einen Gang höher schalten und auf die Details achten."
Auch Trabelsi sieht vor allem defensiven Verbesserungsbedarf bei seinem Team. "Wir haben zu viele Gegentore zugelassen und daran intensiv gearbeitet. Gegen Mali wollen wir stabiler stehen."
Historisch spricht die Bilanz für Mali: In vier bisherigen AFCON-Duellen blieb das Team ungeschlagen. Es ist jedoch das erste Aufeinandertreffen beider Mannschaften in der K.-o.-Phase. Mit einem Sieg würde Mali zum siebten Mal ins Viertelfinale einziehen.
Zum Match-Center: Mali vs. Tunesien
