Trotz Unterzahl und spätem Rückstand: Mali folgt Senegal dramatisch ins Viertelfinale

Mali jubelt nach dem Elfmeterschießen
Mali jubelt nach dem ElfmeterschießenPAUL ELLIS / AFP

Mali hat sich nach einem dramatischen und kaum noch für möglich gehaltenen Spielverlauf für das Viertelfinale des Afrika Cups 2025 qualifiziert. Die "Adler" setzten sich trotz langer Unterzahl im Elfmeterschießen mit 3:2 gegen Tunesien durch (1:1 n. V.).

Bereits in der 26. Minute geriet Mali nach der Roten Karte gegen Woyo Coulibaly wegen groben Foulspiels in Unterzahl. Lange schien Tunesien daraus Kapital zu schlagen: Firas Chaouat brachte die Nordafrikaner in der 88. Minute spät in Führung.

Zum Match-Center: Mali vs. Tunesien

Mali rettet sich ins Elfmeterschießen - Tunesien versagen die Nerven

Doch Mali schlug in der Nachspielzeit zurück. In der 96. Minute verwandelte Lassine Sinayoko einen Elfmeter zum Ausgleich und rettete sein Team in die Verlängerung.

Im anschließenden Elfmeterschießen gerieten die Malier zweimal in Rückstand, behielten jedoch die Nerven. Torhüter Djigui Diarra avancierte mit zwei Paraden zum Matchwinner und ebnete den Weg ins Viertelfinale. Für Tunesien trafen lediglich Elias Saad vom FC Augsburg und Yassine Meriah. Im Viertelfinale trifft Mali auf Titelverteidiger Senegal.