Schon in der ersten Turnierphase haben sich einige Akteure besonders in den Vordergrund gespielt. Fünf von ihnen ragten dabei heraus:
Brahim Diaz
Der kreative Taktgeber von Real Madrid ist in kürzester Zeit zu einem der Gesichter des Turniers geworden. In allen drei Gruppenspielen war Brahim Díaz kaum zu stoppen und erzielte jeweils mindestens einen Treffer.
Doch sein Einfluss geht über Tore hinaus: Mit aggressivem Pressing, hoher Spielintelligenz und ständigen Läufen setzt er gegnerische Abwehrreihen unter Dauerdruck und schafft Räume für seine Mitspieler. Will Marokko den Titel im eigenen Land holen, wird es auf die überragende Form des 26-Jährigen ankommen.
Ayoub El Kaabi
Akrobatische Fallrückzieher sind sein Markenzeichen – sowohl im Trikot von Olympiakos als auch bei diesem Afrika-Cup. Zwar begann der 32-jährige Stürmer das Turnier zunächst auf der Bank, doch er nutzte seine Einsätze eindrucksvoll und erzielte in drei Spielen drei Tore.
Gemeinsam mit Díaz und Riyad Mahrez führt er die Torschützenliste an. In der K.-o.-Phase dürfte El Kaabi eine Schlüsselrolle für die Gastgeber spielen.
Ibrahim Maza
Der erst 20 Jahre alte Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen entschied sich Ende 2024 für Algerien, nachdem er zuvor die deutschen Juniorennationalmannschaften durchlaufen hatte. Schon jetzt zeigt er, warum ihm eine große Zukunft auf dem afrikanischen Kontinent prophezeit wird.
Unermüdlicher Einsatz, kluge Laufwege und Mut im Offensivspiel machen "Mazadona" bei den algerischen Fans äußerst beliebt. Sein Tor im letzten Gruppenspiel gegen Äquatorialguinea sorgte entsprechend für große Emotionen.
Victor Osimhen
Der nigerianische Mittelstürmer gehört zweifellos zu den gefährlichsten Angreifern des Turniers – auch wenn er mit vergebenen Chancen bisweilen für Frust sorgt.
Was oft übersehen wird: Osimhen bindet mehrere Gegenspieler, reißt Lücken und ermöglicht so Mitspielern wie Ademola Lookman entscheidende Freiheiten. Der 27-Jährige besitzt das Potenzial, die Super Eagles bis ganz nach oben zu führen.
Sadio Mané
Angesichts der vielen hochklassigen Talente im senegalesischen Kader hätte man vermuten können, dass sich der mittlerweile 33-jährige Sadio Mané langsam in den Hintergrund verabschiedet.
Doch bei seinem bereits sechsten Afrika-Cup beweist er eindrucksvoll das Gegenteil. Nach wie vor ist er die prägende Figur bei den "Löwen von Teranga". Seine dynamischen Vorstöße über die linke Seite bleiben ein zentrales Element im Offensivspiel Senegals.
