Mali erreichte das Viertelfinale nach einem intensiven Duell mit Tunesien. Nach einem 1:1 nach regulärer Spielzeit und Verlängerung setzten sich die Malier im Elfmeterschießen mit 3:2 durch. Senegal hingegen musste gegen Sudan zunächst einen Rückstand aufholen. Nach dem Führungstreffer von Aamir Abdallah glich Pape Gueye mit einem Doppelpack aus, ehe Joker Ibrahima Mbaye kurz vor Schluss den Sieg sicherstellte.
Im bisherigen Turnierverlauf wartet Mali noch auf einen Sieg. In der Gruppenphase spielten sie jeweils 1:1 gegen Sambia und Marokko sowie 0:0 gegen die Komoren, was dennoch zum Einzug in die K.-o.-Runde reichte.
Mali schlägt Tunesien trotz langer Unterzahl
Saintfiet machte vor dem Spiel gegen Senegal deutlich, dass sein Team erneut als Außenseiter antritt. "Wir sind nicht der Favorit – das ist Senegal, genauso wie zuvor Marokko und Tunesien", erklärte der Belgier in Casablanca. Ziel sei es, sich von Spiel zu Spiel zu steigern und so lange wie möglich im Turnier zu bleiben. "Wir müssen ruhig bleiben und unseren Fußball spielen. Diese Mannschaft kann gegen jeden Gegner bestehen."
Besonders stolz zeigte sich Saintfiet auf die Leistung seines Teams im Spiel gegen Tunesien, das lange in Unterzahl agieren musste. "Die Spieler sind ruhig geblieben und haben sich taktisch klug auf die neue Situation eingestellt. Das war sehr reif."
Torhüter Djigui Diarra, der zwei Elfmeter parierte und zum Spieler des Spiels gewählt wurde, betonte den starken Teamgeist: "Nach der Roten Karte wussten wir, dass es extrem schwer wird. Aber wir haben zusammengehalten und bis zum Schluss gekämpft. Im Elfmeterschießen habe ich an das malische Volk gedacht – das hat mir Kraft gegeben."
Die Statistik spricht für Senegal: In den letzten vier Duellen gewann der Titelträger drei Mal, einmal trennten sich beide Teams unentschieden.
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