In "zwanzig Minuten, die ich so noch nie erlebt habe", hatte sich der Tabellenletzte in seine Einzelteile zerlegen lassen. Fürth führte nach acht Minuten 1:0, 24 Minuten später stand es 1:5! Da half auch eine couragierte Aufholjagd nicht mehr, die in der Schlussphase beinahe noch mit dem 5:5 gekrönt worden wäre. "Das tut mir leid für alle, die im Stadion waren", sagte Vogel zerknirscht.
Zum Match-Center: Greuther Fürth vs. 1. FC Magdeburg
FCM-Trainer Petrik Sander stand zwar auf der Siegerseite, er blickte auf dieses Feuerwerk der Tore und Fehler aber doch ratlos. "Ich glaube, es fällt uns beiden recht schwer, passende Worte zu finden. Ich hätte nicht gedacht, dass so ein Spektakel zu wiederholen oder zu toppen ist. Aber beide Mannschaften haben das hinbekommen."
Magdeburg hat den Umschwung geschafft
Er verwies damit auf das Hinspiel: Das hatten die Fürther beim FCM 5:4 gewonnen, durch ein Tor in der neunten Minute der Nachspielzeit. Diesmal fielen acht Tore in der ersten Halbzeit, am 4. Spieltag waren es sieben in der zweiten.
Da allerdings wurde die SpVgg noch von Thomas Kleine trainiert - und Magdeburg von Markus Fiedler. Beide Klubs haben also in ihrer Abstiegsangst bereits den Trainer gewechselt. Sander ist der Umschwung gelungen, Magdeburg steuert ruhigen Ufern entgegen. Fürth jedoch droht den Anschluss zu verlieren.
