"Kein gewöhnlicher Spieler": Mit Dzeko "muss Schalke aufsteigen"

Dzeko ist der große Starspieler der 2. Liga
Dzeko ist der große Starspieler der 2. LigaČTK / imago sportfotodienst / osnapix / Marcus Hirnschal

Trainerlegende Felix Magath sieht seinen ehemaligen Klub Schalke 04 nach der Verpflichtung von Stürmerstar Edin Dzeko vor einer heiklen Phase. Der Spitzenreiter der 2. Fußball-Bundesliga "muss durch diese Verpflichtung jetzt aufsteigen", sagte der 72-Jährige im Interview mit RTL/ntv. Zugleich habe sich Königsblau jedoch auch "ein Problem geschaffen".

Schalke "eindeutig Favorit"

Durch den Transfer des 39-jährigen Edin Dzeko sei die Erwartungshaltung noch einmal gestiegen. "Vorher hat man immer ein bisschen die Daumen gedrückt und gesagt, dass da vorne noch was fehlt." Nun sei der FC Schalke 04 aber "eindeutig Favorit", sagte Felix Magath.

Enger Kampf um die Tabellenspitze
Enger Kampf um die TabellenspitzeFlashscore

Die Mannschaft habe in der Hinrunde "super funktioniert, es war alles in Ordnung, alle waren glücklich und es ging kaum besser. Dann hat man mit Edin Dzeko einen außergewöhnlichen Spieler geholt, der der Mannschaft natürlich helfen kann, aber damit auch die ganze Statik der Mannschaft verändert."

Formkrise

S04 ist seit vier Spielen ohne Sieg, der Vorsprung auf die Verfolger ist geschmolzen. "Andere Spieler müssen ihre Position jetzt neu suchen, deshalb gibt es diese kleine Krise. Das muss man so schnell wie möglich wieder in den Griff kriegen, sonst gerät der FC Schalke bedauerlicherweise in Schwierigkeiten um den Aufstieg", sagte Magath.

S04 hat keines der letzten vier Ligaspiele gewonnen
S04 hat keines der letzten vier Ligaspiele gewonnenFlashscore

Dzeko "kein gewöhnlicher Spieler"

Magath arbeitete während seiner Zeit bei Schalke (2009 bis 2011) unter anderem mit den Superstars wie Raúl und Klaas-Jan Huntelaar zusammen.

Von einem langfristigen Erfolg mit Dzeko ist er überzeugt: Der Bosnier sei "kein gewöhnlicher Spieler – von der Qualität gibt es nicht viele. Jetzt muss er nur noch von den anderen ins Spiel gebracht werden."