FCK-Geschäftsführer Hengen kritisiert Fans: Spuckattacken in Richtung eigener Bank?

Hengen sprach von einer "Grenze", die überschritten wurde
Hengen sprach von einer "Grenze", die überschritten wurdeČTK / imago sportfotodienst / Ralf Brueck

Beleidigungen und Hassparolen gegen die eigene Mannschaft - Thomas Hengen, Geschäftsführer des Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern, hat Teilen der Fans des Klubs ein massives Fehlverhalten vorgeworfen und Kritik geübt. Im Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg kurz vor Weihnachten "wurden wir beleidigt, mit Hassparolen angefeindet, und es wurde auch in Richtung unserer Bank gespuckt", sagte Hengen im Interview mit der Rheinpfalz.

Generell seien zuletzt "auf der Nordtribüne Dinge vorgefallen, die ich in der Vergangenheit nicht so extrem empfunden habe". Der 51-Jährige appellierte an die Fans, "sachlich zu bleiben". Er verstehe es, "wenn sie auch mal unzufrieden sind, die dürfen kritisch sein, denn das sind wir auch". Doch speziell im Spiel gegen Magdeburg seien "Grenzen überschritten" worden.

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Auch zu Anfeindungen im Internet äußerte sich Hengen. "Es gibt leider viele Hassnachrichten und Postings in Social Media, was nicht spurlos an einem vorbeigeht", sagte er. Beleidigungen seien zwar "in diesem emotionalen Geschäft irgendwo ein Teil davon. Aber es gibt klare Grenzen. Wenn es beispielsweise gegen die Familie geht, wenn es um die Kinder geht, wenn Straftaten angedroht werden, dann hört es auf." Hengen kündigte an, weiter gegen derartige Drohungen vorzugehen.