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2. Bundesliga: Wolfsburg und Lautern halten Anschluss an Spitze – Fürth atmet auf

Mário Sauer (l.) und Ibrahim Kanaté jubeln für den FCK
Mário Sauer (l.) und Ibrahim Kanaté jubeln für den FCKČTK / DPA / Thomas Frey

Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern hat das dritte Heimspiel in Folge gewonnen und die Aufstiegsränge weiterhin fest im Blick. Das Team von Trainer Torsten Lieberknecht besiegte den VfL Bochum mit 2:0 (1:0) und bleibt im heimischen Stadion damit weiter ohne Gegentor.

Milos Lukovic (31.) brachte den FCK in Führung, Semih Sahin (75.) traf per Foulelfmeter zum Endstand. Beim VfL, der nach acht Ligaspielen erst fünf Tore erzielt hat, werden die Sorgen durch die dritte Niederlage in Serie immer größer - die Abstiegsplätze rücken näher.

Zum Match-Center: 1. FC Kaiserslautern vs. VfL Bochum

Auf dem stimmungsvollen Betzenberg standen die beiden besten Abwehrreihen der Liga zunächst stabil und stellten die Offensive des Gegners vor Probleme, Chancen zu kreieren. So brachte Zweitligadebütant Lukovic die Roten Teufel mit der ersten guten Gelegenheit der Partie in Führung, als er den Ball überlegt durch die Beine von Torhüter Timo Horn schob.

Die Stats zum Spiel
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Auch nach der Pause blieben die laut Lieberknecht "außergewöhnlich guten Offensivspieler" der Gäste zunächst blass. Stattdessen kam der FCK zur nächsten Chance, doch Naatan Skyttä köpfte zu ungenau (66.). Sahin machte mit seinem verwandelten Foulelfmeter alles klar.

Wolfsburg jubelt im wilden Duell der Absteiger

In einem mitreißenden Duell der Erstliga-Absteiger hat der VfL Wolfsburg seine Aufstiegsambitionen unterstrichen. Eine Woche nach dem 4:4-Spektakel in Nürnberg gewannen die Niedersachsen mit 3:1 (2:1) gegen den 1. FC Heidenheim und rückten zumindest vorerst auf den dritten Tabellenplatz der 2. Fußball-Bundesliga vor.

Zum Match-Center: VfL Wolfsburg vs. 1. FC Heidenheim

Alexander Bernhardsson (1.) sorgte für einen Blitzstart der Wölfe, auch Robert Glatzel (45.+1) und Muhammed Damar (65.) trafen beim vierten Saisonsieg des VfL, der in der Tabelle an Heidenheim vorbeizog. Der FCH verlor nach fünf Spielen erstmals wieder, der Treffer von Kapitän Patrick Mainka (21.) reichte nicht.

Das Momentum zum Spiel
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Von Beginn an lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch: Nach 15 Sekunden rettete Torhüter Timon Wellenreuther erstmals für Wolfsburg, auf der Gegenseite schlug Bernhardsson keine 20 Sekunden später aus dem Rückraum zu. Es folgte ein Offensivspektakel mit zahlreichen Abschlüssen.

Alessandro Vogt traf, aufgrund einer Abseitsposition zählte das Heidenheimer Tor aber nicht (12.). Vogt scheiterte dazu am starken Wellenreuther (20.), ehe Mainka per Kopf nach mehreren Großchancen den verdienten Ausgleich erzielte. Wolfsburg bestrafte den Chancenwucher der Gäste vor der Pause: Bernhardsson traf zwar den Pfosten (45.), kurz darauf war Glatzel mit einem Kopfball jedoch zur Stelle.

Das Tempo blieb in der zweiten Halbzeit hoch. Heidenheim drängte auf den erneuten Ausgleich, Wolfsburg konterte dagegen immer wieder gefährlich - und schlug eiskalt zu. Bei Damars Treffer zum 3:1 wurde der Ball unhaltbar abgefälscht.

Doppelpack Klaus: Fürth beendet Sieglos-Serie

Die SpVgg Greuther Fürth hat dank Doppeltorschütze Felix Klaus den ersten Heimsieg der Saison eingefahren und ist damit vorerst aus der Abstiegszone geklettert. Mit dem 2:0 (1:0) am achten Spieltag gegen Eintracht Braunschweig beendete die Mannschaft von Heiko Vogel, die in der vergangenen Spielzeit nur über die Relegation die Klasse gehalten hatte, eine Sieglos-Serie von vier Spielen.

Zum Match-Center: SpVgg Greuther Fürth vs. Eintracht Braunschweig

Klaus erzielte nach einer Vorlage von Paul Will vollkommen ungehindert den Führungstreffer (32.) per Schuss aus der Drehung. In der 63. Minute legte er mit einem Abschluss von der rechten Seite unter die Latte nach. Mit sieben Saisontoren ist der Kapitän nun gemeinsam mit dem Nürnberger Mohamed Ali Zoma Toptorschütze der Liga.

Die Gäste präsentierten sich von Beginn an zwar wacher und mit Zug zum Tor, Fürth hatte aber die erste Chance nach 20 Minuten: Omar Sillah köpfte den Ball knapp am Tor vorbei. Im Anschluss war das Kleeblatt die aktivere Mannschaft und ging in Führung, Pohlmann verstolperte wenig später die große Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen (35.). In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, vor allem die Niedersachsen drehten nochmal auf, letztlich aber ohne Erfolg.

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