Für Österreich werden von der Normalschanze (Springen 10.00 Uhr, Laufen 13.45 Uhr/ARD und Eurosport) Thomas und Stefan Rettenegger um Medaillen kämpfen, für Norwegen Jens Luraas und Einar Luraas Oftebro. Und für Deutschland eben die Beinahe-Brüder. "Wir sehen uns 200 Tage im Jahr, vermutlich noch mehr. Wir verstehen uns sehr, sehr gut und gehen uns eigentlich kaum auf den Keks", sagte der WM-Zweite Schmid.
Staffel leider nicht mehr olympisch
Kein Wunder, dass beide auch auf eine Nominierung für den Teamsprint am 19. Februar hoffen. "Das wäre natürlich ein Traum und unglaublich cool", sagt Geiger (28). Allerdings wird da auch Johannes Rydzek als dritter Oberstdorfer im Bunde noch ein Wörtchen mitreden. Das weiß auch Schmid: "Wir sind hier zu dritt. Und wir sind hier nicht bei 'Wünsch dir was', sondern beim Sport", sagt der 26-Jährige.
In der Staffel, die bei Olympia nicht mehr zum Programm gehört, holten Geiger und Schmid 2022 gemeinsam Olympia-Silber und 2025 WM-Gold. "Wir verstehen uns einfach super, wir ticken ähnlich. Und wir wissen, wenn einer mal zwei Stunden nichts reden will", sagt Geiger über die besondere Beziehung.
"Echte" Brüder gibt es in der deutschen Kombination indes auch - sogar gleich ein Quartett: Von David (25), Simon (23), Lucas (21) und Elias Mach (18) aus Buchenberg haben David und Simon schon im Weltcup gepunktet. Für eine Olympia-Teilnahme reichte es aber noch nicht.
