Utah Mammoth 5:2 Minnesota Wild
Peterka blieb in knapp 17 Minuten auf dem Eis ohne Torbeteiligung, das galt auch für Sturm in gut 11 Minuten. Beide Stürmer sind in den beiden Spielen nach der Olympiapause damit noch ohne Scorerpunkt. Lawson Crouse ragte mit zwei Treffern heraus, während Clayton Keller ein Tor und zwei Assists beisteuerte. Die Mammoth legten früh vor: ein Unterzahltor im ersten Drittel brachte die Führung, danach bauten sie diese im zweiten Abschnitt konsequent aus. Minnesota fand zunächst kein Mittel gegen das strukturierte Spiel der Gastgeber und geriet schnell mit 0:3 in Rückstand.
Zwar verkürzte Kirill Kaprizov im Powerplay und Matt Boldy sammelte erneut Scorerpunkte, doch Utah blieb souverän. Ein weiterer Treffer im Schlussdrittel stellte die Weichen endgültig auf Sieg, ehe Boldy nur noch Ergebniskosmetik betreiben konnte. Neben der Niederlage wog für Minnesota auch der Ausfall von Joel Eriksson Ek schwer, der nach einem hohen Stock nicht zurückkehrte.
Florida Panthers 2:3 Buffalo Sabres
Buffalo setzte seine starke Auswärtsserie fort und gewann bei den Panthers mit 3:2. Entscheidender Mann war Beck Malenstyn, der im dritten Drittel mit einem Schlagschuss durch den Verkehr das 2:1 erzielte, bevor Peyton Krebs per Empty-Netter für die Vorentscheidung sorgte. Zuvor hatte Alex Tuch die Sabres im Powerplay in Führung gebracht, ehe Florida durch Matthew Tkachuk ausgleichen konnte. In einer insgesamt ausgeglichenen Partie mit starken Torhüterleistungen auf beiden Seiten behielt Buffalo am Ende die Nerven und baute seine Punkteserie in der Fremde auf acht Spiele aus.
Florida kam zwar spät noch einmal heran – ein abgefälschter Schuss von Sam Bennett wurde als Eigentor von Rasmus Dahlin gewertet –, doch die Aufholjagd kam zu spät. Bennett steuerte zudem einen Assist bei, während Daniil Tarasov mit 36 Paraden überzeugte. Auf der Gegenseite zeigte Alex Lyon 28 Saves und blieb besonders auswärts weiter in Topform.
Washington Capitals 3:2 Vegas Golden Knights
Die Capitals entschieden ein intensives Duell gegen Vegas mit 3:2 für sich, vor allem dank Pierre-Luc Dubois. Der Stürmer traf zweimal innerhalb von 2:34 Minuten im zweiten Drittel und bereitete zudem ein Tor vor – ein starkes Comeback nach langer Verletzungspause. Jakob Chychrun erhöhte später auf 3:0, während Rasmus Sandin mit zwei Assists glänzte. Washington kontrollierte das Spiel über weite Strecken und ging mit einem komfortablen Vorsprung ins Schlussdrittel.
Doch Vegas zeigte Moral und kämpfte sich zurück: Braeden Bowman und Tomas Hertl mit seinem 600. NHL-Scorerpunkt verkürzten im dritten Abschnitt auf 2:3. In der Schlussphase musste Capitals-Goalie Logan Thompson mehrfach retten, darunter bei einem Breakaway und einer Großchance kurz vor Schluss. Washington überstand den Druck und sicherte sich den dritten Sieg in Folge, während Vegas laut Coach Bruce Cassidy vor allem den verschlafenen Start bemängeln musste.
Anaheim Ducks 5:4 (OT) Winnipeg Jets
Zum Abschluss des Abends gewann Anaheim ein spektakuläres Spiel gegen Winnipeg mit 5:4 nach Overtime. Matchwinner war Chris Kreider, der nur 13 Sekunden vor Ende der Verlängerung am linken Pfosten einschob. Zuvor hatte Beckett Sennecke mit einem starken Move im Slot die entscheidende Vorlage geliefert, insgesamt sammelte er drei Assists. Die Ducks bewiesen große Moral, denn sie lagen im dritten Drittel bereits mit zwei Toren zurück und drehten die Partie noch in der regulären Spielzeit. Pavel Mintyukov steuerte ein Tor und einen Assist bei, während Lukas Dostal mit 29 Paraden den Grundstein für den vierten Sieg in Folge legte.
Winnipeg startete besser in die Partie und ging früh durch Alex Iafallo in Führung, ehe Gabriel Vilardi im Powerplay auf 2:0 erhöhte. Auch im dritten Drittel schienen die Jets nach dem ersten NHL-Tor von Elias Salomonsson zunächst auf Kurs, doch Anaheim antwortete eindrucksvoll: Leo Carlsson im Powerplay, Mintyukov und Ryan Poehling drehten die Partie zwischenzeitlich auf 4:3. Kyle Connor rettete die Jets mit einem Treffer kurz vor Schluss in die Verlängerung, nachdem er einen Pass von Cole Perfetti verwertete. Trotz 35 Paraden von Olympia-Held Connor Hellebuyck blieb Winnipeg am Ende ohne den Zusatzpunkt.
