Philadelphia Flyers 3:1 Boston Bruins
Cheftrainer Marco Sturm musste mit den Boston Bruins eine bittere Pleite einstecken. Durch das 1:3 in Philadelphia bei den Flyers endete für Boston eine Serie von acht Spielen, in denen das Team stets gepunktet hatte. Philadelphias Travis Konecny brachte sein Team im dritten Drittel zunächst in Führung und legte anschließend das Tor von Jamie Drysdale zum 2:0 auf.
Danach baute McAvoy seine Punkteserie mit seinem fünften Saisontor auf neun Spiele aus und verkürzte auf 2:1. Damit reiht er sich neben der Bruins-Legende Ray Bourque ein – die beiden sind die einzigen Verteidiger der Bruins, denen dieses Kunststück in den letzten 40 Jahren gelang.
Sean Couturier (6) traf eine Minute vor Schluss ins leere Tor und machte damit alles klar – es war der zweite Sieg in Folge für die Flyers nach der Pause.
Columbus Blue Jackets 3:4 (OT) New York Islanders
Zach Werenski baute seine Punkteserie mit einem Assist gegen die New York Islanders ebenfalls auf neun Spiele aus – auch er hält damit nun die längste Serie eines Verteidigers in der Geschichte der Blue Jackets. Mit seinem 44. Assist bereitete er Mason Marchments 14. Saisontor vor und brachte die 2:0-Führung für Columbus auf den Weg.
Die Islanders drehten jedoch im selben Drittel mit drei Treffern das Spiel, ehe Columbus durch ein Tor von Adam Fantilli, vorbereitet erneut von Werenski (sein 45. Assist), wieder ausglich.
Nach einem torlosen dritten Drittel vollendeten die Islanders das Comeback, als Simon Holmstrom (14) in der Overtime den Siegtreffer erzielte.
San Jose Sharks 5:4 Edmonton Oilers
Auch ein Treffer von Deutschlands Eishockey-Star Leon Draisaitl hat die nächste Pleite der Edmonton Oilers in der NHL nicht verhindert. Die Kanadier verloren bei den San Jose Sharks mit 4:5 und kassierten damit die fünfte Niederlage aus den letzten sechs Spielen.
"Ich glaube, dass derzeit jeder falsche Entscheidungen trifft und wir vielleicht etwas unsicher in unseren Entscheidungen sind", sagte Draisaitl, der den 1:2-Anschlusstreffer erzielte: "Wir müssen einen Weg finden, das zu beheben." Noch scheinen die Playoffs aber nicht in Gefahr, das Team liegt in der Western Conference auf Platz sieben.
Die Sharks erspielten sich mit Toren von Macklin Celebrini, Michael Misa und Barclay Goodrow im ersten Drittel eine scheinbar komfortable 3:1-Führung. Doch Edmonton gab sich nicht geschlagen. Evan Bouchard verkürzte im zweiten Drittel auf 3:2, bevor Trent Frederic wenige Minuten nach Beginn des Schlussdrittels ausglich.
Doch die Sharks fanden zurück in die Spur und sicherten sich mit weiteren Treffern von Alexander Wennberg und Shakir Mukhamadullin den Sieg
Edmontons Connor McDavid bereitete alle drei Tore der Oilers vor und kommt damit auf 68 Assists in dieser Saison – Bestwert in der NHL. Es war sein 18. Spiel mit mehreren Assists und das sechste, in dem er mindestens drei Vorlagen gab.
St. Louis Blues 1:3 New Jersey Devils
Jack Hughes, der im Olympia-Finale gegen Kanada das entscheidende Tor für Team USA erzielte, sammelte beim Sieg der Devils über die Blues seinen 27. Assist der Saison. Timo Meier, Dougie Hamilton und Nico Hischier (20) trafen für die Devils, die nun bei 29-29-2 stehen.
New York Rangers 3:2 (n.P.) Pittsburgh Penguins
Nachdem Ryan Shea die Penguins nur zwei Minuten nach Beginn des zweiten Drittels mit 2:0 in Führung brachte, leitete New Yorks Mika Zibanejad mit seinem Treffer genau zehn Minuten später die Aufholjagd ein.
Rangers-Stürmer Taylor Raddysh traf zu Beginn des Schlussdrittels zum Ausgleich, sodass es nach einer torlosen Overtime ins Penaltyschießen ging. Dort verwandelte Vincent Trocheck, der zuvor schon den Assist zum Zibanejad-Tor gegeben hatte, den entscheidenden Versuch für die Rangers. Rangers-Torhüter Igor Shesterkin überragte und zeigte zum neunten Mal in dieser Saison mindestens 30 Paraden.
Colorado Avalanche 3:1 Chicago Blackhawks
Connor Bedard erzielte sein 25. Saisontor, doch das reichte nicht – die Blackhawks gaben nur 15 Schüsse aufs Tor ab und mussten die nächste Niederlage hinnehmen.
Cale Makar traf doppelt, beide Male vorbereitet von Nathan MacKinnon und Martin Necas. Gavin Brindley erzielte das weitere Tor für die Avs, die sich auf 39-10-9 verbesserten und weiter die Western Conference anführen.
Carolina Hurricanes 5:2 Detroit Red Wings
Verteidiger Moritz Seider und seine Detroit Red Wings leisteten sich beim 2:5 gegen die Carolina Hurricanes einen Ausrutscher, Seider legte den Anschlusstreffer zum 2:3 auf und stand über 25 Minuten auf dem Eis.
Die Canes bauen ihre Serie auf zwölf Spiele mit Punktgewinn aus und stehen nach dem Sieg gegen die Red Wings nun bei 38-15-6 in dieser Saison. Damit verteidigten sie ihren Spitzenplatz im Osten vor den Tampa Bay Lightning. Taylor Hall und Shayne Gostisbehere erzielten jeweils ein Tor und zwei Assists, während Sebastian Aho, Eric Robinson und Jackson Blake die weiteren Treffer für Carolina beisteuerten.
Los Angeles Kings 2:0 Calgary Flames
Alex Laferriere erzielte das einzige Tor bei gleicher Spieleranzahl, während Adrian Kempe (22) mit einem Empty-Net-Treffer den Endstand herstellte. Die Kings beendeten mit dem 2:0 ihre Negativserie von fünf Niederlagen in Folge.
Torhüter Anton Forsberg feierte seinen zweiten Shutout der Saison und den zehnten seiner Karriere, nachdem er alle 29 Schüsse der Flames parierte. Auch Calgarys Goalie Dustin Wolf zeigte eine starke Leistung und wehrte 35 von 36 Schüssen der Kings ab – sein neuntes Spiel in dieser Saison mit mindestens 30 Paraden.
Toronto Maple Leafs 2:5 Ottawa Senators
Einen Lauf haben die Ottawa Senators mit Angreifer Tim Stützle, gegen die Toronto Maple Leafs gelang ein 5:2-Erfolg. Stützle steuerte einen Assist bei, Ottawa hat nun sechs der letzten acht Spiele gewonnen.
Nachdem die Leafs noch durch das achte Saisontor von Morgan Rielly mit 1:0 in Führung gingen, drehten die Senators auf: Sowohl Dylan Cozens als auch Drake Batherson trafen jeweils doppelt. Ottawa gab 40 Schüsse auf das Tor ab, während die Leafs ihre dritte Niederlage in Folge kassierten.
Tampa Bay Lightning 2:6 Buffalo Sabres
Die Sabres erzielten fünf Tore in Folge, bevor die Lightning erst spät im zweiten Drittel trafen. Josh Norris schnürte für Buffalo einen Doppelpack, während Ramsus Dahlin mit drei Punkten (ein Tor, zwei Assists) glänzte.
Buffalo sorgt weiterhin für Furore in der NHL und unterstreicht seine Ambitionen: Mit einer Bilanz von 35-19-6 stehen sie auf Rang drei der Eastern Conference und feierten den dritten Sieg in Serie. Tampa, das in der Tabelle direkt vor den Sabres liegt, hat nun zwei Niederlagen in Folge kassiert.
Montreal Canadiens 6:2 Washington Capitals
Alexander Ovechkin erzielte in der Niederlage seiner Mannschaft die Karriere-Tore Nummer 920 und 921 (sein 23. und 24. Saisontor). Es war sein viertes Spiel mit mindestens zwei Toren in dieser Saison, zwei davon nun gegen die Canadiens. Im Aufeinandertreffen am 20. November 2025 hatte er sogar seinen bisher einzigen Hattrick der Saison erzielt.
Auf der anderen Seite traf Montreals Jungstar Cole Caufield ebenfalls doppelt und kommt nun auf 35 Saisontore – sein neuntes Spiel mit mindestens zwei Treffern in diesem Jahr.
Dallas Stars 3:2 (OT) Nashville Predators
Die Preds gingen im ersten Drittel durch ein Powerplay-Tor von Michael Bunting und ein Tor bei gleicher Spieleranzahl von Steven Stamkos (sein 30. Saisontor) mit 2:0 in Führung. Es war die insgesamte zehnte Saison von Stamkos, in der er mindestens 30 Treffer erzielte.
Doch die Stars starteten eine Aufholjagd: Wyatt Johnston traf im Powerplay im zweiten Drittel, ehe Nathan Bastian im Schlussdrittel mit seinem vierten Saisontor die Overtime erzwang.
Jason Robertson (33) erzielte den Siegtreffer und vollendete das Comeback der Stars, einen Assist steuerte Johnston bei. Dallas feiert damit den achten Sieg in Folge und steht jetzt bei 36-14-9.
Seattle Kraken 5:1 Vancouver Canucks
Nationaltorhüter Philipp Grubauer wurde beim 5:1 seiner Seattle Kraken gegen die Vancouver Canucks nicht eingesetzt, Jordan Eberle traf beim 5:1 gegen die Canucks doppelt und bereitete einen weiteren Treffer vor. Chandler Stephenson kam auf einen Treffer und zwei Assists.
