New York Rangers 3:1 Florida Panthers
Obwohl die New York Rangers bereits aus dem Playoff-Rennen ausgeschieden sind, zeigten sie im Madison Square Garden, dass sie noch lange nicht im Urlaubsmodus sind. Dank eines überragenden Igor Shesterkin, der 26 Schüsse parierte, besiegten sie die Florida Panthers mit 3:1. Besonders bitter für Florida: Matthew Tkachuk glaubte schon an die Führung, doch die Rangers ließen das Tor wegen einer Abseitsposition erfolgreich überprüfen.
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Im Schlussdrittel drehten die "Blueshirts" dann richtig auf. Der erst 21-jährige Rookie Adam Sykora verzückte die Fans mit seinem zweiten Tor im erst dritten NHL-Spiel, bevor Conor Sheary in Unterzahl den Deckel draufmachte. Während Rangers-Coach Mike Sullivan die ansteckende Energie seines Neulings lobte, herrscht bei den Panthers nach der siebten Pleite aus den letzten acht Spielen Krisenstimmung im Kampf um die Postseason.
Carolina Hurricanes 1:3 Montreal Canadiens
Die Montreal Canadiens sind aktuell das Team der Stunde und feierten mit einem 3:1 gegen die Carolina Hurricanes ihren fünften Sieg in Folge. Kapitän Nick Suzuki war der Mann des Abends: Mit zwei Toren und einer Vorlage schraubte er sein Punktekonto auf den persönlichen Karrierebestwert von 91 Zählern. Unterstützt wurde er von Cole Caufield, der ebenfalls traf und nun bei stolzen 46 Saisontoren steht.
Die Hurricanes, eigentlich Spitzenreiter der Metropolitan Division, verzweifelten schlichtweg an Habs-Goalie Jakub Dobes. Trotz einer deutlichen Überlegenheit bei den Torschüssen (34:18) wollte die Scheibe nur einmal durch Andrei Svechnikov ins Netz. Carolinas Trainer Rod Brind’Amour konnte nur resigniert den Hut vor der gegnerischen Torwartleistung ziehen, während Montreal den dritten Platz in der Atlantic Division festigte.
Columbus Blue Jackets 3:4 (PEN) Boston Bruins
In Ohio sahen die Blue Jackets bereits wie die sicheren Sieger aus, als sie mit einer 3:0-Führung ins letzte Drittel gingen. Doch die Boston Bruins bewiesen einmal mehr ihre Comeback-Qualitäten. Pavel Zacha wurde zum Helden des Abends, als er erst den Anschlusstreffer erzielte und dann nur 11 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit bei sechs gegen vier Feldspielern den Ausgleich zum 3:3 erzwang.
Im anschließenden Shootout behielten die Bruins die Nerven und stahlen den zwei Extrapunkte. Blue-Jackets-Coach Rick Bowness war nach der Partie außer sich vor Wut über die Passivität und den Egoismus seiner Spieler im Schlussabschnitt. Boston um den ehemaligen Bundestrainer Marco Sturm hingegen baut durch diesen Sieg den Vorsprung auf Columbus im Kampf um die Wild-Card-Plätze weiter aus.
Tampa Bay Lightning 3:2 Nashville Predators
Es war ein hartes Stück Arbeit für Tampa Bay, aber am Ende stand ein knapper 3:2-Erfolg gegen Nashville. Jake Guentzel war der Dreh- und Angelpunkt der Lightning-Offensive und bereitete unter anderem das vorentscheidende Tor von Routinier Corey Perry vor. Kurios wurde es im zweiten Drittel, als Nashvilles Joakim Kemell sein erstes NHL-Tor erzielte, indem er samt Puck ins Tor rutschte, nachdem er gefoult worden war.
Für Nashville ist die Niederlage ein herber Rückschlag, da das Team im Westen nur noch hauchdünn vor den Los Angeles Kings und den Seattle Kraken auf dem letzten Wild-Card-Platz liegt. Tampa Bay hingegen zeigt sich pünktlich zum Saisonfinale in Topform und ist seit acht Spielen ungeschlagen (6-0-2), was ihnen punktemäßig den Gleichstand an der Spitze der Atlantic Division mit Buffalo einbrachte.
New Jersey Devils 5:3 Chicago Blackhawks
In Newark lieferte Jack Hughes eine Show ab, die seinen Status als Superstar untermauerte. Mit zwei Toren und zwei Vorlagen führte er die New Jersey Devils zu einem 5:3-Sieg gegen Chicago. Besonders beeindruckend war die Phase im dritten Drittel, als Dougie Hamilton ausglich und Hughes nur 19 Sekunden später den Führungstreffer markierte – ein Doppelschlag, von dem sich die Blackhawks nicht mehr erholten.
Auf Seiten Chicagos gab es dennoch einen Lichtblick: Der junge Frank Nazar traf doppelt und feierte sein erstes Mehr-Tore-Spiel in der NHL. Auch Super-Rookie Connor Bedard punktete fleißig weiter und stellte mit nun 68 Zählern einen neuen persönlichen Rekord auf. Dennoch reichte es nicht gegen die offensivstarken Devils, die weiterhin alles versuchen, um die theoretische Chance auf die Playoffs am Leben zu erhalten.
Philadelphia Flyers 2:1 (OT) Dallas Stars
Das Duell zwischen Philadelphia und Dallas war eine wahre Abwehrschlacht, die erst in der Overtime entschieden wurde. Trevor Zegras nutzte eine kleine Lücke in der Stars-Defensive und tunnelte Casey DeSmith zum 2:1-Siegtreffer. Damit festigten die Flyers ihre Ambitionen im Osten, wo sie nun punktgleich mit Detroit und Ottawa im Nacken der Playoff-Plätze sitzen.
Ein besonderes Lob verdiente sich Flyers-Goalie Samuel Ersson, der mit einem spektakulären Schoner-Save kurz vor Ende der regulären Spielzeit gegen Wyatt Johnston den Punkt rettete. Für Dallas war es trotz der Niederlage ein historischer Abend: Mit dem einen Punkt für die Overtime-Niederlage erreichten sie als zweites Team der Liga die magische 100-Punkte-Marke in dieser Saison.
