Der EC Red Bull Salzburg hat sich am Donnerstag überraschend von Cheftrainer Manny Viveiros getrennt. Nach dem klaren Aus im Viertelfinale der ICE Hockey League endet die Zusammenarbeit nach nur einer Saison.
Noch vor wenigen Tagen verlautbarte RBS-Manager Helmut Schlögl, dass das Trainerteam gut sei und man genau wisse, was man tue. Nun die Kehrtwende: "Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Die sportlichen Zielsetzungen konnten in dieser Spielzeit leider nicht erreicht werden."
Salzburg war als Titelverteidiger in die Saison gestartet, blieb jedoch hinter der Erwartungen zurück. Nach Rang drei im Grunddurchgang folgte im Viertelfinale ein klares 0:4 gegen Pustertal.
KAC verlängert mit Furey langfristig
Beim KAC gibt es hingegen Kontinuität auf der Trainerbank. Die Klagenfurter verlängerten den Vertrag mit Trainer Kirk Furey um drei Jahre.
Der Kanadier betreut das Team seit 2ß23 und führte es in dieser Zeit unter anderem zu zwei ersten und einem zweiten Platz im ICE-Grunddurchgang. Ebenso stehen zwei Finalteilnahmen zu Buche. Auch wenn der KAC 2025/26 ebenfalls überraschend früh an Fehérvár AV19 scheiterte (2:4 in der Viertelfinalserie), setzen die Kärntner weiterhin auf ihren Coach.

Furey ist dem KAC bereits lange verbunden: Er kam 2007 als Spieler in die Eishockey-Hochburg, gewann zwei Titel und ist seit dem Ende seiner aktiven Karriere 2015 in verschiedenen Positionen im Verein tätig.
