Rote Teufel im Torrausch
Tabellenführer KAC, der weiterhin einen Punkt Vorsprung auf Verfolger Graz hat, ließ Schlusslicht HC Innsbruck beim 7:2-Heimsieg keine Chance und sicherte sich zum dritten Mal in Folge das Ticket für die Champions Hockey League.
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Vor 3.800 Fans brachte Raphael Herburger die Hausherren bereits in der vierten Minute in Führung. Nach 14 Minuten stand es 3:1, und bis zur 33. Minute bauten die Klagenfurter den Vorsprung auf 5:1 aus. Im Schlussabschnitt folgten zwei weitere Treffer, während Innsbruck noch einmal anschreiben konnte. Im vierten Saisonduell feierte KAC damit den dritten Sieg über Innsbruck.

Steirische Comeback-Könige
Neben dem KAC haben sich auch die Graz99ers für die Champions Hockey League qualifiziert. Das dritte CHL-Ticket geht an den Meister der win2day ICE Hockey League 2025/26 oder, sollten KAC oder Graz Meister werden, an den Drittplatzierten des Grunddurchgangs. Bei den Vienna Capitals lagen die 99ers wie schon am Sonntag gegen den KAC zunächst 0:2 zurück, gewannen aber am Ende mit 5:2. Für die Wiener war es die erste Heimniederlage nach zuvor vier Siegen in Serie.
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Elf Minuten waren gespielt, als die Capitals vor 7.022 Fans in der ausverkauften STEFFL Arena auf 2:0 stellten, doch nur eineinhalb Minuten später verkürzten die Gäste. In der 38. Minute drehte schließlich Michael Schiechl mit einem tollen Treffer die Partie zugunsten der 99ers und in der 51. Minute sorgte Nico Feldner für die Vorentscheidung. Den Endstand markierte erneut Michael Schiechl mit einem Empty-Netter.
Bullen-Express überrollt Ungarn
Der EC Red Bull Salzburg gewann deutlich mit 6:2 bei Fehérvár AV19 und behauptete damit den dritten Tabellenplatz. Fehérvár muss weiter um die Pre-Playoffs bangen: Als Zehnter haben sie nur einen Punkt Vorsprung auf Budapest, zudem kommt es am letzten Spieltag noch zum Duell mit dem Lokalrivalen.
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Die Ungarn erwischten einen guten Start und gingen in der achten Minute in Führung, doch Salzburg reagierte und zog bis zur 17. Minute auf 3:1 davon. Nach dem ersten Drittel lag Fehérvár mit 2:3 hinten. Im zweiten Drittel stellten die Red Bulls in der 28. Minute den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Erst in der 49. Minute gelang ihnen mit dem 5:2 die Vorentscheidung, den Endstand markierte Mario Huber in Unterzahl (56. Minute). Am Ende trugen sich sechs verschiedene Torschützen bei Salzburg in die Liste ein.
Krimi in Slowenien
Olimpija Ljubljana feierte einen 4:3-Shootout-Sieg gegen HCB Südtirol. Der Tabellenfünfte verkürzte den Rückstand auf den Vierten auf drei Punkte, hat aber nur noch ein Spiel und das direkte Duell verloren, womit Platz fünf maximal möglich ist.
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Bozen erwischte den besseren Start und ging in der 10. Minute durch einen Unterzahltreffer von Brad McClure in Führung. Zwei Minuten später glich Ljubljana aus, und nur zwei weitere Minuten später erzielte Bozen erneut das 2:1. In der 26. Minute traf T.J. Brennan zum Ausgleich für Ljubljana. In der 51. Minute brachte Rok Kapel die Hausherren erstmals in Führung, doch 16 Sekunden vor Ende glich Cole Schneider aus. Im Shootout verwandelte Marcel Mahkovec den entscheidenden Penalty.

Effizienz-Sieg im Ländle
Der HC Pustertal feierte einen knappen 4:3-Auswärtssieg bei den Pioneers Vorarlberg.
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Mikael Frycklund erzielte dreizehn Minuten vor Schluss den entscheidenden Treffer. Zwischenzeitlich lagen die Pioneers mit 2:1 in Führung, nachdem Luca Erne doppelt getroffen hatte. Es war der dritte Saisonsieg des Tabellensechsten gegen den Zwölften.
