Aufholjagd hält Titelrennen offen
Es war der erwartete Showdown zwischen den Graz99ers und dem KAC. Vor 4.126 Fans im ausverkauften Merkur Eisstadion setzten sich die Hausherren mit 4:2 durch, obwohl sie bis zur 44. Minute noch mit 0:2 in Rückstand lagen. Damit haben die 99ers in der Tabelle nur noch einen Punkt Rückstand auf den Spitzenreiter aus Klagenfurt – bei noch drei ausstehenden Spielen.
In einer hochunterhaltsamen Partie brachte Simeon Schwinger die Gäste in der 8. Minute in Führung. Beim 1:0 aus Sicht des KAC blieb es bis zur 37. Minute, ehe Josh Teves auf 2:0 erhöhte. Zu Beginn des Schlussabschnitts deutete vieles auf einen Auswärtssieg und damit auf eine Vorentscheidung im Kampf um Platz eins im Grunddurchgang hin.
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Doch Graz kam wie ausgewechselt aus der Kabine: Zunächst verkürzte Marcus Vela in der 44. Minute, ehe Chris Collins in der 52. Minute der Ausgleich gelang. Damit nicht genug: Neuzugang Kevin Conley schoss die 99ers in seinem erst dritten Spiel in der 55. Minute erstmals in Führung. Der KAC versuchte in den Schlussminuten noch einmal alles, hatte ein Überzahlspiel und nahm zudem Torhüter Sebastian Dahm vom Eis.
Der Ausgleich gelang jedoch nicht mehr – vielmehr machte Josh Currie mit einem Empty-Net-Treffer alles klar. Für Graz war es der fünfte Sieg aus den letzten sechs Spielen und der dritte Erfolg im vierten Saisonduell mit dem KAC. Für die Rotjacken hingegen war es die erste Niederlage nach zuletzt drei Siegen in Folge.

VSV löst Pre-Playoff-Ticket
Der VSV holte sich mit einem 3:1-Heimsieg gegen die Pioneers Vorarlberg die notwendigen Punkte, um die Pre-Playoffs zu fixieren. In einer engen Partie brachte Nick Hutchison den Tabellenachten in der 9. Minute in Führung. Die Villacher hatten die Partie in der Folge gut im Griff, doch in der 37. Minute gelang den Pioneers im Powerplay durch Oskar Maier der Ausgleich.
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Die Adler zeigten sich jedoch unbeeindruckt und stellten nicht einmal 40 Sekunden später durch Joël Teasdale auf 2:1. Für den Stürmer war es der zweite Treffer im erst vierten Spiel. In der Folge gelang es dem VSV aber wieder nicht, frühzeitig die Entscheidung herbeizuführen – diese fiel schließlich erst 71 Sekunden vor Spielende per Empty-Net-Treffer. Wie schon beim 1:0 war Nick Hutchison der Torschütze.
Erster Erfolg im vierten Anlauf
Im vierten Saisonduell gelang dem EC Red Bull Salzburg der erste Saisonsieg gegen den HC Pustertal – wenn auch knapp mit 2:1 nach Overtime. In einer sehr engen Partie vor nahezu ausverkauftem Haus mussten die Red Bulls lange einem Rückstand hinterherlaufen, nachdem Austin Rueschhoff die Gäste bereits in der 2. Minute in Führung brachte.
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Es dauerte bis zur 46. Minute, ehe Eddie Pasquale im Tor von Pustertal erstmals überwunden werden konnte – durch Verteidiger Cole Krygier, der erst sein zweites Spiel für die Mozartstädter bestritt. In der anschließenden Overtime dauerte es nur 49 Sekunden, ehe Center Travis St. Denis zum 2:1 für Salzburg einnetzte.
Damit zogen die Red Bulls in der Tabelle wieder an Bozen vorbei und liegen nun auf Rang drei. Pustertal bleibt auf Platz sechs.

Overtime entscheidet enges Duell
Ein äußerst enges Aufeinandertreffen gab es auch bei der Partie zwischen den Black Wings Linz und Olimpija Ljubljana. Erneut fiel die Entscheidung mit 2:1 nach Overtime – diesmal zugunsten der Gäste aus Slowenien.
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Beide Tore der regulären Spielzeit fielen bereits im ersten Drittel: Evan Polei brachte Ljubljana in der 6. Minute in Führung, ehe Brian Lebler in der 14. Minute im Powerplay für Linz ausglich. Rund 4.800 Fans wohnten der Partie in der LINZ AG Eisarena bei. Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel ohne weitere Treffer, sodass es in die Overtime ging.
Dort sorgte T.J. Brennan in der 64. Minute in Überzahl für die Entscheidung und den dritten Saisonsieg gegen die Oberösterreicher. In der Tabelle bleibt Ljubljana Neunter, die Black Wings liegen auf Rang zehn – mit drei Punkten Vorsprung auf Budapest.
