TOPS
KAC – Effizienz und Präsenz in Schlüsselspielen
Der KAC gehörte zu den formstärksten Teams des Monats. Ein klarer Sieg gegen Pustertal und ein wichtiger Erfolg gegen Red Bull Salzburg brachten die Klagenfurter sogar an die Tabellenspitze. Auch auswärts präsentierte sich der KAC stabil und abgeklärt. Die Mannschaft nutzte Fehler der Gegner konsequent und zeigte vor allem in direkten Duellen mit Top-Teams ihre Stärke.
Graz99ers – Stabilität auf Top-Niveau
Die Graz99ers bestätigten im Dezember ihre Rolle als Spitzenteam. Siege gegen direkte Konkurrenten, darunter der Overtime-Auswärtssieg beim KAC, untermauerten die Konstanz der Steirer. Graz punktete regelmäßig auch in engen Spielen und hielt sich damit dauerhaft in der absoluten Spitzengruppe der Tabelle. Auffällig war die Balance zwischen defensiver Kontrolle und effizienter Chancenverwertung in entscheidenden Phasen.
Vienna Capitals – Leichte Aufwärtstendenz
Die Vienna Capitals setzten im Dezember mehrere positive Akzente, insbesondere in Auswärtsspielen. Siege in Südtirol und stabile Leistungen gegen direkte Konkurrenten deuteten auf eine klare Entwicklung hin. Wien agierte strukturierter als in den Vormonaten, ließ weniger zu und nutzte seine Chancen effizienter. Der Dezember brachte keine Euphorie, aber eine erkennbare Trendwende.
Red Bull Salzburg – Reaktion eines Titelkandidaten
Nach zwei Niederlagen zu Monatsbeginn fand Salzburg im Dezember rasch in die Spur. In der Folge gewann der Meister alle weiteren Spiele und arbeitete sich mit konstanter Punkteausbeute wieder klar nach vorne. Auffällig war vor allem die steigende Effizienz in der Offensive sowie eine stabilere Spielkontrolle über 60 Minuten. Der Dezember bestätigte damit die Fähigkeit der Bullen, auf Rückschläge geschlossen zu reagieren und ihre Favoritenrolle zu untermauern.
Flops
Black Wings Linz – offensive Ansätze, defensive Probleme
Linz sorgte zwar vereinzelt für offensive Highlights, kassierte im Dezember aber auch deutliche Gegentore. Das 4:7 gegen Bozen und weitere Niederlagen gegen direkte Konkurrenten verhinderten einen echten Schritt nach vorne. Besonders in Spielen mit hohem Tempo offenbarte sich eine defensive Anfälligkeit, die regelmäßig zu Punktverlusten führte.
Fehervar AV19 – Probleme gegen Top-Teams
Fehervar musste im Dezember mehrere klare Niederlagen hinnehmen, darunter deutliche Pleiten gegen Olimpija Ljubljana und Linz sowie Rückschläge gegen Teams aus dem oberen Tabellenbereich. Die Ungarn hatten Schwierigkeiten, Spiele über 60 Minuten stabil zu gestalten, und gerieten vor allem defensiv häufig unter Druck.

Pioneers Vorarlberg – Achtungserfolge ohne Nachhaltigkeit
Die Pioneers Vorarlberg setzten zwar mit Auswärtssiegen – etwa in Linz und Fehervar – punktuelle Highlights, konnten diese Leistungen aber nicht konstant bestätigen. In mehreren Partien gegen direkte Konkurrenten blieb die Punkteausbeute zu gering, um sich klar vom Tabellenkeller abzusetzen. Der Dezember brachte damit mehr Momentaufnahmen als nachhaltige Entwicklung.
