Viertelfinale 1: Graz99ers (1) – EC VSV (8)
Grunddurchgangssieger Graz99ers hatte das erste Pickrecht und entschied sich für den EC VSV. Die Villacher qualifizierten sich durch einen 2:0-Seriensieg in den Pre-Playoffs gegen Linz für das Viertelfinale. Für den VSV ist es die siebte Viertelfinal-Teilnahme in Folge, während Graz zum dritten Mal in der Liga-Geschichte den Grunddurchgang gewann. In der Postseason treffen beide Mannschaften erstmals aufeinander. In der Regular Season entschieden die 99ers drei der vier Duelle für sich. Insgesamt standen sich die beiden Teams bislang 140 Mal gegenüber – 78 Spiele gingen an den VSV, 62 an die 99ers.
Graz-Headcoach Dan Lacroix: "Jedes Team, das jetzt in den Playoffs steht, hat eine Chance – es beginnt alles bei null. Wir müssen vier Spiele gewinnen, und unser Fokus liegt darauf, unser eigenes Spiel gut umzusetzen und gut vorbereitet zu sein. Ich denke, es wird eine richtig gute Serie gegen einen starken Gegner, der sehr strukturiert spielt, viel Qualität hat und in den beiden Spielen gegen Linz wirklich gut aufgetreten ist."

Viertelfinale 2: EC-KAC (2) – Fehérvár AV19 (10)
Der KAC rutschte am letzten Spieltag der Regular Season noch auf den zweiten Platz zurück und durfte beim Pick somit erst als zweites Team seinen Viertelfinal-Gegner wählen. Dabei entschieden sich die Rotjacken für Fehérvár. Die Ungarn qualifizierten sich am Sonntag durch einen Sieg in Wien als letzte Mannschaft für das Viertelfinale und zogen damit zum sechsten Mal in Folge ins Viertelfinale ein. In dieser Saison gewannen die Rotjacken alle vier bisherigen Saisonduelle, einmal ging es in die Overtime, einmal ins Penaltyschießen. Insgesamt kam es bislang zu 92 Duellen zwischen den beiden Teams – mit 53 Siegen für den KAC und 39 für Fehérvár. Nun kommt es zum ersten Mal überhaupt zu einer Konfrontation in den Playoffs.
Head Coach Kirk Furey (KAC): "Wir haben uns beim Pick wie gewohnt für den traditionellen Weg entschieden und das am weitesten unten platzierte unter den zur Auswahl stehenden Teams gepickt. Wir bereiten uns auf einen Gegner vor, der clever und kompakt agiert, wir sind aber selbstbewusst genug, dass wir uns primär auf unser eigenes Eishockey konzentrieren. Unser Spielsystem und unsere Herangehensweise an Aufgaben geben uns viel Optimismus, die bevorstehenden Hürden überspringen zu können."
Head Coach Ted Dent (AVS): "Mein erster Gedanke war eigentlich, dass Graz uns nicht gewählt hat – also scheinen sie schon Respekt vor uns zu haben. Mit Klagenfurt erwartet uns eine gute Mannschaft. Klagenfurt ist eine schöne Stadt, sie haben eine gute Arena und sind eine sehr gut gecoachte Mannschaft. Am Ende müssen wir einfach unser bestes Hockey spielen. Die Anreise ist zwar lang, aber wenn wir einmal dort sind, haben wir unsere Routine – mit Video-Meeting, Kabine und allem, was dazugehört – und dann geht es einfach darum, die Arbeit zu erledigen."

Viertelfinale 3: EC RB Salzburg (3) – HC Pustertal (5)
Als Drittplatzierter des Grunddurchgangs entschied sich Titelverteidiger EC RB Salzburg beim Pick für den Fünften aus Bruneck. Beide Teams treffen in den Playoffs erstmals aufeinander. Salzburg krönte sich in den vergangenen vier Spielzeiten jeweils zum Meister und verpasste nur in seiner Premierensaison 2004/05 die Playoffs. Pustertal schaffte es in vier Liga-Spielzeiten dreimal in die Playoffs – einmal sogar bis ins Halbfinale. Von bislang 20 Duellen gewann Salzburg zwölf, die Südtiroler besserten die Bilanz jedoch im bisherigen Saisonverlauf auf: sie siegten dreimal, das letzte Aufeinandertreffen entschieden die Salzburger jedoch in der Verlängerung für sich.
Head Coach Manny Viveiros (RBS): "Es gibt keine schlechte Mannschaft in dieser Liga. Während der Saison war es unser Ziel, immer besser zu werden und jetzt glauben wir, eine gute Form für die Playoffs zu haben. Es gibt nicht den einen Grund, warum wir uns für Pustertal entschieden haben. Wir haben großen Respekt vor Pustertal, aber haben auch großes Vertrauen in unser Spiel. Das wird eine spannende Serie."
Head Coach Jason Jaspers (HCP): "Salzburg ist viermal in Folge Meister geworden, das spricht für sich selbst. Sie performen immer auf höchstem Niveau. Wir freuen uns sehr, dass die Playoffs losgehen, wissen aber, auf welch starken Gegner wir mit den Red Bulls treffen. Es gibt uns allen sicherlich einen Extra-Motivationsschub, dass wir gepickt wurden. Ich erwarte mir eine großartige Serie, in welcher die Details sowie die Disziplin entscheidend sein werden."

Viertelfinale 4: HCB Südtirol (4) – Olimpija Ljubljana (6)
Der HCB Südtirol konnte sich beim Pick als Viertplatzierter der Regular Season keinen Gegner aussuchen und bekam somit den Sechsten Ljubljana zugelost. Die beiden Teams treffen erstmals in den Playoffs aufeinander. Für den zweifachen Champion Bozen ist es insgesamt die zehnte Viertelfinal-Qualifikation – nur 2022 mussten sie sich in den Pre-Playoffs geschlagen geben. Ljubljana schaffte zum ersten Mal seit 2022 den Viertelfinal-Einzug. Im direkten Saisonvergleich steht es 2:2, beide Teams gewannen bislang ihre Heimspiele. Von den bisherigen 18 Aufeinandertreffen war Bozen zehnmal siegreich.
Head Coach Doug Shedden (HCB): "Die lange Regular Season ist vorbei, und es fühlt sich ein wenig wie ein Neuanfang an, wenn jetzt die Playoffs beginnen. Darauf freut sich jedes Team jedes Jahr – es ist einfach die beste Zeit der Saison. Es ist immer etwas schwierig, sich ausschließlich auf den Gegner zu konzentrieren. Für uns steht vor allem im Mittelpunkt, unser eigenes Spiel auf das Eis zu bringen und unsere Stärken auszuspielen. Darauf haben wir uns in dieser Woche vorbereitet und daran haben wir intensiv gearbeitet."
Head Coach Ben Cooper (OLL): "Wir freuen uns sehr auf die Herausforderung, eine Playoff-Serie gegen Bozen zu spielen. Sie sind eine sehr starke Mannschaft mit vielen erfahrenen Playoff-Spielern, offensiver Qualität und starken Torhütern. In der Regular Season hatten wir vier sehr ausgeglichene und umkämpfte Duelle, daher erwarten wir auch jetzt eine gute und enge Serie. Uns ist bewusst, dass in den Playoffs noch einmal ein höheres Intensitätsniveau gefragt ist, und darauf sind wir vorbereitet. Unser Ziel ist es, ab dem ersten Bully in Spiel 1 unser Spiel durchzuziehen."

