ICE Hockey League: Ab in die heiße Phase des Grunddurchgangs

ICE Hockey League: Showdown-Wochenende mit Richtungsentscheidungen für das Playoff-Rennen
ICE Hockey League: Showdown-Wochenende mit Richtungsentscheidungen für das Playoff-RennenLuka Vovk / Sportida / Sipa Press / Profimedia

Am Freitag und Samstag warten im Rennen um die Pre-Playoffs wichtige Spiele binnen 24 Stunden auf den VSV und die Vienna Capitals. Ebenfalls doppelt gefordert, sind die Graz99ers, die sich mitten im Kampf um einen CHL-Platz befinden. Für die Top-Teams geht es primär um die Positionierung.

VSV mit Heimdoppel gegen Salzburg und Féhérvar

Der VSV steht am kommenden Wochenende vor einem richtungsweisenden Heimdoppel in der win2day ICE Hockey League. Nach dem 5:4-Overtimesieg beim HC Bozen empfangen die Villacher am Freitag RB Salzburg, ehe am Samstag Fehérvár AV19 in der Stadthalle gastiert.

Die Adler liegen nach 35 Saisonspielen auf Rang elf und damit knapp außerhalb der Pre-Playoff-Plätze. Der Rückstand auf die Top-10 beträgt lediglich zwei Punkte, wodurch die beiden Heimspiele zusätzliche Bedeutung erhalten.

Salzburg reist als Tabellendritter nach Kärnten und stellt weiterhin die defensivstärkste Mannschaft der Liga. Die bisherigen Duelle zwischen VSV und Salzburg wurden jeweils erst in der Verlängerung entschieden – beide Male zugunsten der Mozartstädter. Nach einer Serie von zwölf Siegen in Folge musste Salzburg zuletzt erstmals wieder eine Niederlage hinnehmen, liegt jedoch weiterhin auf dem dritten Tabellenplatz.

Beim Heimspiel am Samstag gegen Fehérvár geht es für den VSV gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Top-10. Die Ungarn, die am Freitag noch beim KAC im Einsatz sind, mussten sich zuletzt knapp gegen Bozen geschlagen geben. Die beiden bisherigen Saisonduelle zwischen VSV und Féhérvar entschied jeweils das Auswärtsteam für sich.

 

ICE Hockey League: Alle Spiele der 40. Runde im Überblick
ICE Hockey League: Alle Spiele der 40. Runde im ÜberblickFlashscore

 

Capitals auswärts unter Zugzwang

Die Vienna Capitals stehen am kommenden Wochenende vor zwei richtungsweisenden Auswärtsspielen im Kampf um die Pre-Playoff-Plätze. Am Freitag gastieren die Wiener bei den Pioneers Vorarlberg, am Samstag folgt das Duell beim Tabellenletzten HC Innsbruck.

Vor dem letzten Viertel des Grunddurchgangs liegen die Capitals mit 46 Punkten auf Rang zehn. Das Rennen um die Pre-Playoff-Plätze bleibt eng, der Rückstand auf Platz sieben beträgt bei einem Spiel weniger sechs Zähler.

Die Pioneers liegen zwar auf dem vorletzten Tabellenrang, präsentierten sich zuletzt jedoch vor allem auf heimischem Eis stark und feierten dort mehrere Siege gegen direkte Konkurrenten. Gegen die Capitals verliefen die bisherigen Saisonduelle ausgeglichen, allerdings konnten die Caps seit über zwei Jahren nicht mehr in der Vorarlberghalle gewinnen.

Am Samstag treffen die Wiener auf Innsbruck, das abgeschlagen am Tabellenende liegt und zuletzt eine längere Niederlagenserie hinnehmen musste. Die jüngsten direkten Duelle sprechen klar für die Capitals, die die letzten sechs Begegnungen gegen die Tiroler für sich entscheiden konnten.

 

 

Langer Roadtrip mit großen Zielen für die 99ers

Die Graz99ers stehen vor einem intensiven Doppel-Auswärtswochenende im Westen. Am Freitag gastieren die Steirer beim HC Innsbruck, einen Tag später wartet auswärts das Duell mit den Pioneers Vorarlberg.

Für die Graz99ers sind es die letzten beiden Spiele einer besonders dichten Phase: Zehn Partien innerhalb von 23 Tagen prägten die sogenannte „Winter Edition“ rund um Weihnachten und den Jahreswechsel. Den Abschluss bildet ein Roadtrip von rund 1.400 Kilometern mit zwei Spielen binnen 24 Stunden.

Sportlich präsentierten sich die Steirer zuletzt in starker Form. In den bisherigen acht Spielen dieser Phase feierten sie sieben Siege und mussten lediglich eine Niederlage hinnehmen. Mit 19 von 24 möglichen Punkten liegt Graz weiterhin in Schlagdistanz zur Tabellenspitze und im Rennen um die begehrten Champions-Hockey-League-Plätze.

 

Der KAC möchte die Tabellenführung behaupten
Der KAC möchte die Tabellenführung behauptenNik Moder / Sportida / Sipa Press / Profimedia

 

KAC will Spitzenposition festigen

Der KAC geht als Tabellenführer in das Heimspiel gegen Fehérvár AV19. Die Klagenfurter punkteten in 14 ihrer letzten 15 Ligaspiele und führen die Tabelle sowohl nach absoluten als auch nach durchschnittlichen Punkten pro Partie an.

Vor der einwöchigen Spielpause feierten die Rotjacken einen 3:2-Auswärtssieg im Kärntner Derby in Villach. Auch auf heimischem Eis präsentierte sich Klagenfurt in dieser Saison äußerst konstant: In 17 Heimspielen blieben sie nur zweimal ohne Punktgewinn. Neben der ligaweit stärksten Even-Strength-Offensive zählt vor allem die defensive Stabilität zu den zentralen Erfolgsfaktoren. Zuletzt kassierte der KAC deutlich weniger Gegentore, als statistisch zu erwarten gewesen wären.

Fehérvár reist als Siebenter der Tabelle nach Kärnten und befindet sich weiterhin auf Kurs Richtung Pre-Playoffs. Nach einem starken Jahresauftakt mit drei Siegen in Folge mussten die Ungarn zuletzt zwei Heimniederlagen hinnehmen. Auswärts tat sich Fehérvár in der laufenden Saison bislang schwer, konnte jedoch Anfang Jänner einen klaren Derby-Sieg in Budapest feiern.

Pustertal gegen offensivstarke Linzer

Der HC Pustertal geht mit gestärktem Selbstvertrauen in das Heimspiel gegen die Black Wings Linz. Der jüngste Auswärtssieg gegen RB Salzburg brachte den Wölfen neuen Schwung, den sie nun in der Intercable Arena nutzen wollen, um ihre Position in den direkten Playoff-Rängen weiter zu festigen.

Die Black Wings mussten im Saisonverlauf immer wieder Phasen mit schwankenden Ergebnissen hinnehmen. In den vergangenen Wochen präsentierten sich die Oberösterreicher wieder stabiler, sammelten wichtige Punkte gegen direkte Konkurrenten und arbeiteten sich schrittweise in eine gute Ausgangslage im Rennen um die Pre-Playoffs.

Die bisherigen Saisonduelle zwischen Pustertal und Linz verliefen eng und unterstrichen die Bedeutung des Heimvorteils. Nach einem 4:1-Heimsieg der Südtiroler im Oktober folgten zwei knappe Erfolge der jeweiligen Gastgeber.

Offensiv zählt Linz weiterhin zu den produktiveren Teams der Liga, zeigte sich defensiv jedoch anfällig. Mit der Verpflichtung von Yohann Auvitu verstärkten sich die Stahlstädter zuletzt gezielt in der Abwehr.

 

ICE Hockey League: Tabellenstand vor Runde 40
ICE Hockey League: Tabellenstand vor Runde 40Flashscore

 

Direktes Playoff-Duell

Mit den jüngsten Punkten gegen Fehérvár zog Bozen in der Tabelle mit Salzburg gleich. Beide Teams halten bei 69 Zählern, wobei die Salzburger ein Spiel mehr absolviert haben. Bis zur Olympiapause stehen für die Südtiroler noch mehrere Partien mit Blick auf die direkte Playoff-Qualifikation auf dem Programm.

Ferencváros reist als Neunter der Tabelle nach Südtirol und steckt mitten im Kampf um die Pre-Playoff-Plätze. Nach einer Negativserie rund um den Jahreswechsel konnten die Ungarn zuletzt wieder Punkte sammeln, mussten jedoch im direkten Duell gegen Linz einen Dämpfer hinnehmen. In den bisherigen drei Saisonduellen setzte sich jeweils Bozen durch, teils jedoch nur mit knappen Ergebnissen. Offensiv trägt bei Ferencváros vor allem Brady Shaw die Verantwortung, während sich die Ungarn defensiv sowie in den Special Teams anfällig zeigen.